FIS erhört Wunsch von Marco Odermatt zum Weltcup-Kalender - zusätzliche Abfahrt in Crans-Montana eingeplant
VonJan Zesewitz
Publiziert 17/06/2025 um 15:48 GMT+2 Uhr
Marco Odermatt war zuletzt mit nicht allen Entscheidungen des Weltverbandes FIS einverstanden. In einem Fall dürfte das endgültige Votum allerdings Gefallen beim Ski-Dominator der vergangenen Jahre finden: Statt der geplanten sieben Abfahrten stehen im finalen Kalender nun doch neun. Und sogar der Vorschlag des Schweizers wurde angenommen: Eine zusätzliche Abfahrt findet in seiner Heimat statt.
Marco Odermatt gewann die Kristallkugel für den besten Abfahrer der abgelaufenen Saison
Fotocredit: Getty Images
Im provisorischen Kalender fanden sich sieben Abfahrten - dem gegenüber standen elf Slaloms, neun Riesenslaloms und zehn Super-G. Damit war das Ungleichgewicht zugunsten der technischen Disziplinen recht hoch, was Odermatt bemängelte.
"Wir Athleten plädieren seit Jahren für einen ausgeglichenen Rennkalender", sagte der Superstar gegenüber dem "Blick" nach Veröffentlichung des Kalenders. "Davon sind wir jetzt weit entfernt."
Odermatt schlug vor, den geplanten Super-G in Crans-Montana in eine Abfahrt umzuwandeln.
Genauso sieht es der finale Kalender der FIS nun vor. Auch in Beaver Creek Anfang Dezember ist nun eine zusätzliche Abfahrt geplant.
Keine Abfahrt in Bormio - wegen Olympia
Ein Problem für die Organisation war der Wegfall der Abfahrt in Bormio Ende Dezember. Die Strecke ist für die Olympischen Spiele 2026 vorgesehen. An dieser Stelle findet nun ein Super-G in Livigno statt.
Damit nähert sich die Zahl der Speed-Rennen den Technik-Wettbewerben an: jeweils neun Abfahrten und Super-G gegenüber insgesamt 20 (Riesen-)Slalom-Rennen.
Für Odermatt ein Trost, nachdem die von ihm verwendeten Karbon-Schienbeinschoner vom FIS-Kongress verboten wurden.
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Odermatt exklusiv: "Das war die größte Herausforderung"
Quelle: Eurosport
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