Lena Dürr verpasst Podium bei Nachtslalom in Flachau - Camille Rast gelingt Aufholjagd im zweiten Durchgang

Skirennläuferin Lena Dürr hat das Podest beim Nachtslalom in Flachau verpasst. Die Deutsche lag nach dem ersten Durchgang noch aussichtsreich auf dem vierten Platz, fiel nach dem zweiten Lauf aber auf Rang zehn zurück. Ähnlich erging es Emma Aicher, die einzige andere DSV-Athletin im zweiten Durchgang landete jedoch noch vor Dürr auf Platz acht. Den Sieg sicherte sich Camille Rast aus der Schweiz.

Drama in Flachau: Liensberger wirft Podium weg - Rast krönt Aufholjagd

Quelle: Eurosport

Rast lag bei ihrem zweiten Saionsieg 0,16 Sekunden vor ihrer Landsfrau Wendy Holdener und der Schwedin Sara Hector (+0,38 Sekunden).
Erstmals seit 2017 ging der Sieg in Flachau damit nicht an Ski-Königin Mikaela Shiffrin oder die Slowakin Petra Vlhova, beide fehlen derzeit verletzt.
"Ich habe gestern auf 'Instagram' gesehen, dass entweder Mikaela, oder Petra die letzten sechs Rennen hier gewonnen haben. Ich bin froh, jetzt einen neuen Namen in die Siegerliste eintragen zu können", sagte die glückliche Siegerin nach ihrem Erfolg im Interview bei Eurosport.
Für einen Lichtblick sorgte aus deutscher Sicht Emma Aicher (Mahlstetten). Auch die 21-Jährige fiel im zweiten Durchgang zwar noch vom sechsten auf den achten Rang zurück, kam aber zum dritten Mal in diesem Winter unter die besten zehn. Jessica Hilzinger (Oberstdorf) und Roni Remme (Bergen) hatten den zweiten Durchgang verpasst.
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"Ein Ausrufezeichen!" Rast mit Traumlauf zum Sieg

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Nächster Dämpfer für Dürr

Dürr musste im vorletzten Slalom-Rennen vor der WM in Saalbach-Hinterglemm (4. bis 16. Februar) derweil den nächsten kleinen Dämpfer hinnehmen.
Beim ersten Slalom des Jahres im slowenischen Kranjska Gora war sie zuletzt im ersten Durchgang ausgeschieden - zuvor war die Münchnerin in allen Saisonrennen mindestens Fünfte geworden, zweimal stand sie auf dem Podest.
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"Viel zu verhalten" - aber Aicher sichert Top-10-Ergebnis

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"Ich hab mir ganz was anderes vorgenommen. Wenn man so zögerlich reinfährt, passiert einfach nichts", sagte sie enttäuscht: "Es war einfach zu wenig von mir."
Vor der WM, bei der die Slalom-Spezialistinnen am 15. Februar an den Start gehen sollen, steht am 30. Januar noch die Generalprobe für den Saisonhöhepunkt im französischen Courchevel auf dem Programm.
(SID)
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"Kämpft nur gegen die Piste": Dürr verpasst Podest deutlich

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