Romed Baumann tritt nach 22 Jahren zurück - Speedstar mit letztem Rennen in der Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen

Skirennläufer Romed Baumann hat nach 22 Jahren im alpinen Weltcup seine Karriere beendet. Der WM-Zweite im Super-G von 2021 bestritt am Samstag bei der Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen sein 387. und letztes Rennen, in dem er 49. wurde. Ursprünglich wollte Speedstar Baumann auch noch am Sonntag an den Start gehen, der Super-G auf der Kandahar aber wurde wegen Nebels abgesagt.

Baumann exklusiv zum Rücktritt: "Olympia-Nichtnominierung hat reingespielt"

Quelle: Eurosport

Der gebürtige Österreicher war 2019 zum deutschen Verband gewechselt und Teil eines mehrere Jahre lang starken deutschen Abfahrtsteams mit Thomas Dreßen, Andreas Sander und Josef Ferstl.
In dieser Saison war der mittlerweile 40-Jährige aber nur noch zweimal unter die ersten 20 im Weltcup gekommen, für die Olympischen Spiele hatte er sich damit nicht qualifiziert.
Der Abschied hatte sich bereits am Samstag angedeutet, als Baumann zum 167. Mal eine Weltcup-Abfahrt bestritt - er ist damit Rekordhalter in dieser Disziplin (zuvor Kristian Ghedina). "Ich habe das gestern Nachmittag entschieden", sagte er bei Eurosport: "Ich habe gewusst - jetzt ist es so weit."
Nach dem Abfahrtsrennen auf der Kandahar hatte er bereits eingeräumt, dass er nicht mehr in der Lage sei, sich am Limit zu bewegen. "Ich habe nichts riskiert, ich habe mir nicht zugetraut, dass ich da nochmal draufsteige", sagte er.
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Abschied bei der Kandahar-Abfahrt: Das war Baumanns letztes Rennen

Quelle: Eurosport

Baumann mit Sektdusche verabschiedet

Sein letzter Karrierestart, der Super-G am Sonntag, fiel jedoch den Witterungsbedingungen zum Opfer.
"Der Nebel hat leider nicht mitgespielt. Es war trotzdem schön, die Mannschaft hat mich verabschiedet und mit Sekt geduscht. Das passt so", sagte der 40-Jährige, der auch die Nicht-Nominierung für Olympia als Beweggrund für den Rücktritt angab.
In der mittlerweile abgeschafften Super-Kombination gelangen Baumann seine beiden einzigen Siege im Weltcup. 2013 gewann er in dieser Disziplin WM-Bronze.
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Haaser und Babinsky stellen "falsche" Startnummern klar

Quelle: Eurosport


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