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Hans Knauss kritisiert Länge der Matterhorn-Abfahrt: "Absoluter Schwachsinn"
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Publiziert 29/10/2021 um 18:36 GMT+2 Uhr
Eine Matterhorn-Abfahrt mit einer Länge von vier Kilometern und Laufzeit von über zwei Minuten sorgt bei TV-Experten in Österreich und Schweiz für viel Wirbel. In die Diskussion um die umstrittene Abfahrt in Zermatt haben sich nun auch die Ex-Skifahrer Marc Berthod und Hans Knauss eingeschaltet. Während Krauss die Länge bemängelt, sieht Berthod große Vermarktungschancen.
Das Matterhorn bekommt (vorerst) keine Weltcup-Abfahrt
Fotocredit: SID
Knauss begrüßt den Vorschlag, den Ski-Weltcup in Zermatt stattfinden zu lassen, sieht das geplante Profil der Matterhorn-Abfahrt jedoch kritisch.
"Ich finde es grundsätzlich super, dass dieser wunderbare Ort Zermatt in den Ski-Weltcup investieren will. Aber wenn man auf dieser Höhe eine Abfahrt plant, die mit einer Länge von vier Kilometer eine Laufzeit von 2:20 Minuten beinhalten wird, ist das absoluter Schwachsinn", wird der "ORF"-Experte vom "Blick" zitiert.
Die dünne Luft auf knapp 4000 Metern über dem Meeresspiegel könnte die Athleten in Gefahr bringen. Knauss: "Das heutige Material raubt den Rennfahrern enorm viel Kraft, die meisten Verletzungen passieren im letzten Drittel eines Laufes. Und die dünne Höhenluft in der Matterhorn-Region wird den Athleten noch mehr zusetzen."
Sein Vorschlag: Aus der Abfahrt müsse "ein Flachstück gestrichen werden, damit sie höchstens 1:40 Minuten lang wird".
Berthod: "Ein riesiger Gewinn"
Sein Kumpel Berthod vom "Schweizer Rundfunk" sieht in dem Matterhorn-Rennen derweil eher eine Chance. So eine Veranstaltung lasse sich "weltweit verkaufen" und sei positiv für den Skisport.
"Ein Rennen am Matterhorn wird auch Leute ansprechen, die sich sonst nicht für Ski interessieren. Ich könnte mir vorstellen, dass deshalb sogar eine TV-Anstalt wie die britische 'BBC' dieses Rennen übertragen würde. Für unseren Sport wäre das ein riesiger Gewinn", führt der zweifache Adelboden-Sieger aus.
Die Abfahrt am Matterhorn soll im kommenden Winter getestet werden und möglicherweise schon im Weltcup 2023/24 seine Premiere im Weltcup feiern.
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Quelle: Eurosport
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