Sölden: Alexis Pinturault wittert Wettbewerbsvorteil für Schweizer Konkurrenten um Sieger Marco Odermatt

Ski-Ass Alexis Pinturault hat sich genervt von seinem fünften Platz beim Weltcup-Auftakt in Sölden gezeigt und seinen Schweizer Konkurrenten einen Wettbewerbsvorteil attestiert. "Es ist ja logisch, dass in Sölden mit Odermatt ein Schweizer gewonnen hat. Schließlich waren die Schweizer die Einzigen, die in diesem Sommer auf ihren Gletschern optimal trainieren konnten", sagte der Franzose.

Alexis Pinturault

Fotocredit: Getty Images

Zum Hintergrund: Aufgrund der Corona-Lage und der damit verbundenen Reisebeschränkungen war es den meisten Ski-Teams, die es normalerweise im Sommer in die Schneegebiete nach Südamerika oder Neuseeland zieht, nicht möglich, angemessen zu trainieren.
Die Athleten aus der Schweiz konnten sich indes - dank der günstigen Schneelage der hiesigen Gletscher in Zermatt, Saas Fee und auf der Diavolezza - auf höchstem Niveau auf die neue Saison vorbereiten.
Pinturaults Vorwürfen, wonach die Eidgenossen einen gewissen Vorteil gegenüber der Konkurrenz hätten, wollte Sölden-Sieger Marco Odermatt nicht widersprechen. "Wenn es so ist, ist es ja umso besser", sagte der 24-Jährige. Er ergänzte: "Ich glaube, dass wir mit unseren Gletschergebieten im Vergleich zu den anderen Nationen tatsächlich einen Vorteil haben."
In der vergangenen Ski-Saison hatte Pinturault den Gesamtweltcup vor seinem Kontrahenten Odermatt gewonnen.
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Die Fahrt zum Sieg: Odermatt in Sölden nicht zu schlagen

Quelle: Eurosport

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