Abfahrt in Gröden: Marco Odermatt feiert Jubiläumssieg im Weltcup auf der Saslong - Romed Baumann überzeugt

Marco Odermatt hat auf der Saslong seinen 40. Weltcupsieg geholt. Der Schweizer gewann die Abfahrt und feierte seinen ersten Erfolg in Gröden. Hinter Odermatt lieferten sich Landsmann Franjo van Allmen (+0,45 Sekunden), Ryan Cochran-Siegle (USA/+0,46), Nils Allègre (FRA/+0,47), Martin Cater (SLO/+0,50), Stefan Eichberger (AUT/+0,52) und DSV-Starter Romed Baumann (+0,53) einen Krimi ums Podium.

Genialer Schlussteil: Odermatt siegt auf der Saslong

Quelle: Eurosport

Das Imperium hat zurückgeschlagen: Nachdem sich Marco Odermatt am Tag zuvor im Super-G noch Mattia Casse aus Italien geschlagen geben musste, klappte es in der Abfahrt mit dem ersten im Val Gardena.
Der Schweizer sicherte sich seinen insgesamt vierten Abfahrtssieg und den 40. Erfolg in einem Weltcuprennen.
"Es war eine meiner besten Abfahrten, aber wenn du so ein Rennen gewinnen möchtest, brauchst du einen perfekten Lauf", betonte Odermatt am Eurosport-Mikrofon.
Zusätzlicher Bonus: Der Superstar übernahm mit 440 Punkten die Führung im Gesamtweltcup vom Norweger Henrik Kristoffersen (390).

Baumann nur sieben Hundertstel am Podium vorbei

Die Abfahrt auf der Saslong nahm zunächst den erwarteten Verlauf: Odermatt setzte die Bestzeit, die keiner mehr kontern konnte. Allerdings schien die Saslong vor allem im oberen Teil immer schneller zu werden.
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Baumann attackiert auf Saslong und holt Top-Ergebnis

Quelle: Eurosport

Gleich sechs Fahrer mit Startnummern jenseits der 30 schafften den Sprung in die Top 15, drei gar in die Top 10.
Wie eng es zuging, verdeutlicht der siebte Platz von Romed Baumann - dem 38-Jährigen fehlten nur sieben Hundertstelsekunden aufs Podest, acht auf Rang zwei. Er habe eine "fehlerfreie Fahrt" gehabt, freute sich Baumann im Eurosport-Interview.
"Auf jeden Fall tut dieses Ergebnis der Mannschaft gut. Wir hatten viele Verletzungen in den vergangenen Wochen, vor allem das Abfahrtsteam ist sehr gebeutelt. Heute waren wir nur noch zu dritt (aus dem A-Kader, Anm. d. Red.) am Start, aber wir haben die Köpfe nie hängen lassen", erklärte der Routinier.
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Baumann exklusiv: "Dieses Ergebnis tut dem Team gut"

Quelle: Eurosport

Neben Baumann, der auf der Saslong bereits im Training überzeugt hatte, schafften es aus dem DSV-Team beim Klassiker noch Luis Vogt als 17. (+1,05) und Simon Jocher auf Rang 29 (+1,27) unter die besten 30.
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Baumann exklusiv: "Dieses Ergebnis tut dem Team gut"

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