Ivica Kostelic angeblich von Lawine verschüttet - Ehemaliger kroatischer Ski-Star klärt über Medienberichte auf

Bei Ivica Kostelic kehrt keine Ruhe ein. Vor wenigen Wochen war der ehemalige Skistar bereits bei einer Kajaktour auf dem Mittelmeer in Seenot geraten und musste gerettet werden. Nun berichteten österreichische Medien, unter anderem die "Salzburger Nachrichten", dass Kostelic am Mittwoch von einer Lawine verschüttet worden sei. Doch der Kroate selbst dementierte diese Nachrichten bei Instagram.

Ivica Kostelic gewann als Aktiver vier Silbermedaillen bei Olympia

Fotocredit: Getty Images

Er sei vielmehr Zeuge des Lawinenabgangs gewesen, betonte der 45-Jährige. Er habe daher wie "jeder Bürger in solch einer Situation meine Personalien angegeben. So kam mein Name wohl in die Nachrichten."
Zuvor war berichtet worden, dass ein 45-jähriger Kroate - angeblich Kostelic - und ein 30-jähriger Österreicher am Mittwoch im Salzburger Land eine Lawine ausgelöst hatten. Der Kroate sei rund einen Meter tief im Schnee verschüttet worden.
Doch als die Rettungskräfte eintrafen, hatte der Österreicher offenbar schon angefangen, den 45-Jährigen auszugraben. Beide Beteiligten konnten demnach unverletzt gerettet werden.
Kostelic hatte am selben Tag Fotos vom Skifahren in den sozialen Medien gepostet, was den Berichten in Österreich zunächst weitere Glaubwürdigkeit schenkte. Doch der Kroate erfuhr selbst erst über Nachrichten von der Verwechslung.

Ivica Kostelic im Mittelmeer auf Kajak-Tour gerettet

Kostelic erzählte bei Instagram: "Ich war mit den Kindern am Pool, als ich viele Nachrichten von aufgeregten Menschen bekam." Er sei mit seiner Familie beim Skifahren und bitte daher alle Medien, "meine Privatsphäre zu respektieren und mich und meine Familie nicht zu stören".
Mitte März hatte der Slalom-Weltmeister von 2003 bereits mit einem Unglück für Schlagzeilen gesorgt. Kostelic war bei einer Kajak-Tour in Seenot geraten und musste von der Marine gerettet werden.
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Quelle: Eurosport


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