Den Sieg holte sich Lokalmatadorin Petra Vlhova vor der Neuseeländerin Alice Robinson (+0,16 Sekunden) und Shiffrin (+0,37). Nach dem Rennen lobte der US-amerikanische Superstar ihre Rivalin zwar, schoss aber deutlich gegen die Organisatoren.
"So eine Aktion ist schade und auch nicht ganz fair. Ich muss sagen, ich bin wirklich sauer, auch wenn Petra wirklich gut gefahren ist. Ich bin mir auch sicher, dass die ganze Slowakei auf sie stolz sein kann. Aber so etwas passiert leider öfter, und es wird wieder passieren und ich muss lernen, damit umzugehen", meinte die zweimalige Olympiasiegerin.
In der Tat arbeiteten die Helfer mehrere Minuten daran, die gebrochene Torstange zu ersetzen. Dadurch fühlte sich Shiffrin in ihrer Konzentration gestört. "Es ist nicht gut, wenn man ein Rennen gewinnt, weil vorher eine minutenlange Unterbrechung vor der Konkurrentin ist. Normal braucht man 15 Sekunden, um ein Tor zu reparieren", meinte die 25-jährige US-Amerikanerin.
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"Es ist besser, dass es hier passiert als bei der WM in Cortina oder bei den Olympischen Spielen. Man kann jetzt sagen, dass mein Verhalten auch unsportlich ist, aber ich sage ja, Petra ist wirklich sehr gut gefahren. Auch in ihrem ersten Lauf ist sie großartig gefahren", erklärte Shiffrin weiter und schob noch nach: "Möglicherweise hätte ich auch so nicht gewonnen, aber man will einfach nicht in so eine Situation kommen.“
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