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Fritz Dopfer landet bei Gala von Henrik Kristoffersen auf Platz drei
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Publiziert 24/01/2016 um 14:32 GMT+1 Uhr
Fritz Dopfer hat den Sieg beim Weltcup-Slalom in Kitzbühel knapp verpasst. Der 28-Jährige fuhr als Führender nach dem ersten Durchgang am Ende als Dritter aufs Siegerpodest. Mit einem Galalauf im zweiten Durchgang katapultierte sich der Norweger Henrik Kristoffersen noch von Position zwölf ganz nach oben aufs Treppchen. Zweiter wurde Lokalmatador Marcel Hirscher aus Österreich.
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Fotocredit: Eurosport
Hirscher fehlten lediglich drei Hundertstelsekunden zum Sieg. Dopfer lag 45 Hundertstel hinter Kristoffersen.
Felix Neureuther erreichte geschwächt durch eine Erkältung immerhin Rang sieben. Stefan Luitz, der mit der Startnummer 69 ins Rennen gegangen war, glänzte mit Rang 18. Dominik Stehle und Linus Strasser schieden im zweiten Lauf aus.
"Ich bin natürlich zufrieden. Ich bin nur von den momentan zwei besten Slalomläufern geschlagen worden. Das muss man akzeptieren und kann man akzeptieren", sagte der WM-Zweite Dopfer. "Ich habe in beiden Läufen meine beste Leistung gebracht. Ich war heute relativ ruhig am Start und habe genau gewusst, was ich zu machen habe. Das war der Schlüssel zu einem guten zweiten Lauf."
"Der coolste Sieg in meinem Leben"
Kristoffersen zeigte sich von seiner furiosen Fahrt im Finale begeistert. "Es ist unglaublich! Nach dem 1. Lauf Zwölfter und dann noch gewinnen - was ist da los", so der Norweger. "Ich habe schon gewusst, dass es möglich ist - aber dafür muss man wirklich schnell im zweiten Lauf fahren. Drei Hundertstel vor Marcel zu sein, es war wirklich knapp. Kitzbühel ist unglaublich. Es ist vielleicht der coolste Sieg in meinem Leben. Der erste Sieg in Schladming war auch sehr schön."
"Ich bin superhappy. Es war ein hartes Stück Arbeit. Henrik ist in unbestechlicher Form. Ich hab eh gerade zu ihm gesagt: Langsam reicht es mit den Hundertstel - es wird Zeit, dass ich mal wieder vorne bin. Ich habe schon vor dem Finale gewusst, dass es knapp wird. Henrik ist einfach momentan der Beste", lobte Hirscher seinen Kontrahenten.
Kreuzbandriss bei Razzoli
Wie tags zuvor die Abfahrt auf der benachbarten Streif wurde auch der Torlauf von einem folgenschweren Sturz überschattet. Olympiasieger Giuliano Razzoli, der das Rennen eröffnete, kam nach wenigen Toren zu Fall und musste mit dem Helikopter abtransportiert werden.
"Als ich den Hubschrauber gehört habe, ist es mir ein bisschen anders geworden", sagte Dopfer, der mit Startnummer 3 an der Reihe war, in der ARD. Auch Neureuther meinte: "Es ist nicht so einfach, wenn man die Nummer 1 sieht, wie er Schwierigkeiten hat und sich auch noch verletzt."
Dopfer, 1. Lauf:
Neureuther, 1. Lauf:
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