Für Feuz war es nach seinen beiden Siegen in Kitzbühel im Vorjahr nun der dritte Triumph auf der Streif.
Der Norweger Aleksander Aamodt Kilde, am Freitag noch Sieger der verkürzten ersten Abfahrt in Kitzbühel, wurde Sechster mit 1,23 Sekunden Rückstand auf den Sieger.
Bester Deutscher war Romed Baumann als 15., der aber mit 1,90 Sekunden schon deutlichen Abstand zu Feuz hatte.
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"Zufrieden bin ich nicht", sagte der Vize-Weltmeister im Super-G und betonte mit Blick auf Olympia: "Man kann nichts erzwingen, nur konzentriert weitermachen und nicht irgendeinen Hokuspokus, weil jetzt Olympia kommt."

Routine perfekt ausgespielt: Feuz rast auf der Streif zum dritten Sieg

Kitzbühel: Sander über drei Sekunden zurück

Einen rabenschwarzen Tag erwischte erneut Andreas Sander. Der WM-Zweite in der Abfahrt lag stolze 3,09 Sekunden hinter Feuz und bekannte, dass er "ratlos" sei.
Zugleich räumte er ein, dass er keinen Anspruch auf einen der vier Startplätze bei Olympia anmelden könne: "Ganz klar, wenn man so eine Leistung bringt wie ich gerade, würde ich mich als Trainer auch nicht aufstellen."

Bester Deutscher in Kitzbühel: Baumann fährt in die Top 15

Schlechter als Sander (30.) war am Sonntag nur der mit hoher Nummer gestartete Simon Jocher (33.). Josef Ferstl (20.) und Dominik Schwaiger (22.) platzierten sich vor den beiden. Bei den Winterspielen in Peking (4. bis 20. Februar) wird es nun wohl eine Ausscheidung um die vier Startplätze geben.
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