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Super-G in Kitzbühel ab 2024/25 zurück im Weltcupkalender: Keine Doppelabfahrt auf der Streif mehr
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Publiziert 12/04/2024 um 15:00 GMT+2 Uhr
Der Super-G von Kitzbühel kehrt in der Saison 2024/25 in den alpinen Weltcupkalender zurück. Die Entscheidung ist offenbar auch auf Wunsch der Athleten gefallen. Das bestätigte der Präsident des Kitzbüheler Skiclubs (KSC), Michael Huber, gegenüber der österreichischen "Kleinen Zeitung". Der Super-G auf der Streif war bis 2021 Teil des Weltcups, wurde dann aber durch eine zweite Abfahrt ersetzt.
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"Es hat sich herausgestellt, dass wir vom KSC offenbar am Ende die einzigen waren, die gegen einen Super-G waren", sagte Huber.
2021 wurde anstelle des Slaloms eine zweite Abfahrt in Kitzbühel ausgetragen. Dabei handelte es sich um ein Nachholrennen für die aufgrund zahlreicher Coronafälle in der Region abgesagte Abfahrt von Wengen. Stattdessen wurde der Slalom von Kitzbühel gemeinsam mit dem Wengen-Slalom nach Flachau verlegt, wodurch man auch Speedfahrer und Technikfahrer weitestgehend getrennt halten konnte.
2022 kehrte der traditionelle Slalom am Ganslernhang zurück, auch die "Doppelabfahrt" auf der Streif sollte aber beibehalten werden. Stattdessen fiel der Super-G den Terminplanungen zum Opfer.
Das sorgte gleich in doppelter Hinsicht für Kritik. Zum einen wurde argumentiert, dass mit zwei Abfahrten pro Jahr in Kitzbühel der legendäre Streifsieg entwertet werde.
Diskussionen über Verletzungen
Zum anderen wurde befürchtet, dass mit zwei langen Abfahrten dort das Verletzungsrisiko steige. Der Super-G findet auf kürzerer Strecke statt. Die berüchtigte Mausefalle in etwa gehört nicht zum Kurs.
Nach den teils schweren Stürzen im vergangenen Winter entbrannte die Diskussion über Doppelabfahrten aufs Neue. Die Rennen in Kitzbühel endeten allerdings glimpflich.
Schwerwiegende Verletzungen gab es vor allem in Wengen sowie bei den Frauenrennen in Cortina d’Ampezzo. Unter anderem erwischte es Stars wie Mikaela Shiffrin, Aleksander Aamodt Kilde und Alexis Pinturault.
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