Federica Brignone weint im Eurosport-Interview nach ihrem Comeback - auch Mikaela Shiffrin zeigt sich ergriffen

Federica Brignone hat mit ihrem sechsten Platz beim Riesenslalom in Kronplatz ein emotionales Comeback gefeiert. Nach ihrer schweren Verletzung im April hatten nur wenige Experten mit einer derartigen Rückkehr der Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison gerechnet - die Italienerin selbst konnte die Tränen im Eurosport-Interview nach dem Rennen nicht zurückhalten. Auch Mikaela Shiffrin war ergriffen.

"Emotionen pur": Brignone kommen im Eurosport-Interview die Tränen

Quelle: Eurosport

292 Tage nach ihrem verhängnisvollen Unfall konnte Federica Brignone wieder strahlen.
Die 35-Jährige, die bei den italienischen Meisterschaften im April einen Schien- und Wadenbeinbruch sowie einen Kreuzbandriss erlitten hatte, strahlte mit der Sonne in Südtirol um die Wette.
Soeben war sie quasi aus dem Stand auf Rang sechs im Riesenslalom gefahren - und ließ dabei beispielsweise die Deutsche Lena Dürr auf Platz 21 weit hinter sich. "Ich bin überglücklich", sagte Brignone, "es ist ein schöner Traum!"
Viel mehr Worte brachte die Italienerin allerdings kaum heraus. Im Eurosport-Interview mit ihrer früheren Teamkollegin Francesca Marsaglia versagte ihr gar ganz die Stimme.
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"Ohne Worte!" Brignone überragt beim Comeback

Quelle: Eurosport

Brignone emotional: "Es war ein harter Weg"

Von ihren Emotionen übermannt musste sich Brignone wegdrehen, weinte eine knappe Minute hemmungslos. Schließlich umarmte sie Marsaglia, ehe sie sich beruhigte und doch noch antworten konnte.
"Es war ein harter Weg bis hierher", sagte sie: "Es war schwerer Weg bis hierher und auch schwierig sich mit so wenig Training darauf einzustellen. Ich bin mit wenig Sicherheit hier angekommen, aber mit viel Wille anzutreten. Es war wirklich schön. Nach dem ersten Durchgang wurde ich emotional, jetzt auch - es ist wunderschön wieder dabei zu sein."
Doch nicht nur Brignone selbst, auch die versammelte Konkurrenz zeigte sich vom Comeback der Italienerin ergriffen. Mikaela Shiffrin musste im Eurosport-Interview ihrerseits schwer schlucken, als es um die Leistung von "Fede" ging.
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"Einfach spektakulär": Shiffrin zieht den Hut vor Brignone

Quelle: Eurosport

Shiffrin muss schwer schlucken: "Einfach spektakulär"

Der US-Superstar gab zu, nach ihrer schweren Verletzung nach wie vor mit Nervosität an den Start zu gehen - die Rückkehr Brignones aber sei eine Inspiration.
Wenn ich mir Julia, Camille, Sara und auch Fede heute anschaue, kann man sehen, dass es möglich ist. Dass Federica so zurückkommt - das ist einfach spektakulär", sagte sie sichtlich emotional.
Im "BR" äußerte sich auch die drittplatzierte schwedische Olympiasiegerin Sara Hector: "Es ist so geil, sie ist ein so netter Mensch und ein Vorbild für unseren Sport." Dass Brignone mit wenig Training so stark fahre, sei "cool".

Brignone macht Italien Hoffnung für Olympia

Mit nur einem Rennen hat sich die 35-Jährige plötzlich auch zu den Mit-Favoritinnen für die Olympia 2026 aufgeschwungen - schließlich sind die Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo für Brignone Heimspiele, sie ist als Fahnenträgerin für Italien vorgesehen.
Bis zu einer Medaille ist es noch ein weiter Weg - aber Brignone hat in Kronplatz gezeigt, was möglich ist.
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Küsschen für die Mama: Romy Ertl fährt ersten Weltcup ins Ziel

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