Sturz im Abfahrtstraining in Kvitfjell: Adrian Smiseth Sejersted überschlägt sich mehrfach - Norweger im Krankenhaus

Das Abschlusstraining zur Abfahrt der Männer im norwegischen Kvitfjell ist von einem schweren Sturz von Adrian Smiseth Sejersted überschattet worden. Der Norweger flog beim ersten Sprung auf der Olympiapiste von 1994 weit hinaus, verlor bei der Landung die Balance, überschlug sich mehrmals und landete im Fangzaun. Das Training war anschließend für mehr als 45 Minuten unterbrochen.

Adrian Smiseth Sejersted kurz nach dem Sturz

Fotocredit: Getty Images

Der norwegische Alpinsportdirektor Claus Johan Ryste gab gegenüber dem Fernsehsender "TV 2" vorsichtige Entwarnung. Allerdings klage Sejersted über Schmerzen im linken Arm.
"Wenn man die Umstände betrachtet, scheint es gut ausgegangen zu sein", sagte Ryste. "Aber es war ein böser Sturz. Er fährt nach Lillehammer zur Untersuchung ins Krankenhaus. Im Moment sieht es so aus, als seien die Schmerzen im Arm die Herausforderung."
Am Abend gab das Team bekannt, dass die Saison für den 29-Jährigen vorzeitig beendet ist. Demnach ergaben die Untersuchung im Krankenhaus eine ausgekugelte Schulter bei Sejersted. Die Ärzte schätzen eine Ausfallzeit von vier bis fünf Monaten.

Sejersted zur nächsten Saison wieder am Start

Auf der Pressekonferenz nach dem Rennen sagte Sejersted selbst: "Es deutet auf eine kleine Operation hin. Vier bis fünf Monate und dann bin ich "back in Business". Ich freue mich, dass ich dann im nächsten Jahr beim ersten Rennen wieder an der Startlinie stehen kann."
Ob er operiert werden müssen, entscheide sich in den nächsten Tagen. "Es steht eigentlich 50:50, ob ich operiert werden muss oder ob ich ohne OP trainieren kann. Wenn ich ohne weiter trainiere, ist es ungewiss, ob später eine Operation nötig ist. Deswegen will ich es einfach jetzt hinter mich bringen", so Sejersted.
Das Training wurde auf verkürzter Strecke ausgetragen. Schnellster war überraschend der Franzose Ken Caillot mit Startnummer 65 in 49,63 Sekunden.
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Quelle: Eurosport

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