Abfahrt Kvitfjell: Dominik Paris crasht Schweizer Party von Marco Odermatt und Co. - erster Weltcup-Sieg seit 15 Monaten
Dominik Paris hat mit seinem Sieg bei der Abfahrt in Kvitfjell seine Durststrecke im Weltcup beendet. Der Südtiroler gewann am Freitag das Ersatzrennen für die abgesagte Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen vor einem Schweizer Quartett um Marco Odermatt (+0,32 Sek.), Stefan Rogentin (+0,63), Franjo von Allmen (+0,83) und Alexis Monney (+0,89) und feierte seinen ersten Sieg seit Dezember 2023.
"Das war eine Ansage!" Paris schlägt Odermatt in seinem "Wohnzimmer"
Quelle: Eurosport
Im Kampf um die kleine Kristallkugel baute Odermatt seinen Vorsprung auf Weltmeister von Allmen auf 103 Punkte aus.
Der 27-Jährige steht darüber hinaus vor seinem vierten Triumph im Gesamtweltcup in Serie. Der Ausnahmefahrer vergrößerte den Abstand auf seinen ärgsten Verfolger Henrik Kristoffersen auf 440 Punkte.
In den nur noch vier verbleibenden Technikrennen kann der Norweger diesen Rückstand nicht mehr aufholen, Kristoffersen müsste zu diesem Zweck mindestens einen der noch zwei Super-G bestreiten. Das tat er im Weltcup allerdings erst ein einziges Mal: Im Februar 2020 fuhr er in Hinterstoder auf Rang 22.
Odermatt fehlten zu seinem neunten Saisonsieg auf schmierig-schwieriger Piste 0,32 Sekunden. Stattdessen sicherte sich Kvitfjell-Spezialist Paris (Italien) seinen fünften Erfolg auf dem Olympiabakken. Odermatts Teamkollege Stefan Rogentin (+0,63) wurde Dritter.
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Gesamtsieg greifbar: Odermatt auch in Kvitfjell auf dem Podest
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Paris klettert in "ewiger" Abfahrts-Bestenliste
Für den 35-jährigen Südtiroler war es der insgesamt 23. Weltcup-Sieg. Letztmals stand er bei seiner Heim-Abfahrt in Gröden vor rund 15 Monaten im Dezember 2023 ganz oben auf dem Podest.
Mit seinem 19. Abfahrtssieg schloss Paris in der "ewigen" Bestenliste der Königsdisziplin zum Schweizer Peter Müller auf Rang zwei auf. Nur die österreichische Ski-Legende Franz Klammer war erfolgreicher (25 Siege).
Es war erst die zweite von bis dato sieben Abfahrten in diesem Winter, die nicht von einem Schweizer gewonnen wurde. Einzig James "Jack" Crawford durchbrach beim prestigeträchtigen Hahnenkammrennen in Kitzbühel die Dominanz der Eidgenossen.
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"Save of the day": Crawford rettet sich spektakulär
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DSV-Abfahrer weit zurück
Romed Baumann (+2,55) verpasste die Top 20 geschwächt von einer Erkältung.
"Ich bin nicht hundertprozentig fit. Mit den oberen Nummern ist nicht mehr viel gegangen, der Wind spielte da sicher auch mit rein", sagte der Routinier in der "ARD", gab aber zu: "Es war keine fehlerfreie Fahrt, ein komisches Rennen." Luis Vogt (3,92) kam nicht in die Punkteränge.
Am Samstag findet eine weitere Abfahrt in Kvitfjell statt, ehe am Sonntag ein Super-G das Speed-Spektakel in Norwegen abschließt.
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(mit SID)
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"Bist du narrisch?!" Debütant mit irrer Rettungstat nach Abflug
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