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Marco Odermatt verspielte in Kvitfjell eine mögliche Super-G-Kristallkugel und kritisierte seinen Trainer
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Publiziert 07/03/2022 um 10:53 GMT+1 Uhr
Marco Odermatt ist der Shootingstar dieser Saison, doch an diesem Wochenende im norwegischen Kvitfjell lief es für den Schweizer gar nicht rund. Nach dem 15. und 13. Platz in der Abfahrt folgte ein enttäuschender 28. Rang im Super-G und damit das Ende seiner Chancen auf die kleine Kristallkugel in dieser Disziplin. Odermatt ließ seinem Frust anschließend freien Lauf und kritisierte seinen Trainer.
Marco Odermatt verspielte in Kvitfjell eine mögliche Super-G-Kristallkugel und kritisierte seinen Trainer
Fotocredit: Getty Images
Während sich Aleksander Aamodt Kilde in Kvitfjell über den Gewinn der kleinen Kristallkugel im Super-G freuen konnte, saß der Frust beim Schweizer Odermatt tief.
"Ich bin schon ziemlich enttäuscht, obwohl ich vor dem Start gewusst habe, dass ich im Kampf um die Kugel die 61 Punkte Rückstand auf Kilde nur schwer aufholen würde", gab er im Interview beim "ORF" zu.
Die Tatsache, am letzten Weltcupwochenende in Courchevel nicht mehr um die Super-G-Kristallkugel kämpfen zu können, kreidete Odermatt auch seinem Trainer an. "Ich muss aber auch sagen, dass der Lauf sicher nicht für mich gesteckt war", sagte Odermatt weiter.
Eine Aussage, die an sich nicht ungewöhnlich ist, doch im Fall Odermatt erscheint sie äußerst pikant. Denn mit Manfred Widauer war ausgerechnet der Schweizer Speed-Trainer verantwortlich für die Kurssetzung. Odermatt selbst hatte dazu eine klare Meinung:
"Da hat er Beat Feuz und Niels Hintermann berücksichtigt und nicht mich, bei dem es noch um die Kugel ging." Feuz wurde in der Tat Fünfter, auch Hintermann lag mit Platz neun deutlich vor dem Youngster.
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