Weltcup Kvitfjell: Emma Aicher zündet mit Startnummer 27 den Turbo - Viktoria Rebensburg begeistert von DSV-Toptalent

Emma Aicher hat bei der Weltcup-Abfahrt von Kvitfjell für einen Saison-Höhepunkt aus deutscher Sicht gesorgt und mit Platz zwei ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. "Sie ist ganz unaufgeregt ihre Linie gefahren, das war richtig cool", lobte Riesenslalom-Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg die 21-Jährige bei Eurosport. Für Aicher war es das erste Weltcup-Podium der Laufbahn.

"Das war richtig cool!" Rebensburg analysiert Aicher-Fahrt

Quelle: Eurosport

Emma Aicher stieß einen Jubelschrei aus und riss die Arme freudestrahlend nach oben. Dann wurde die 21-Jährige nach ihrem Coup auf dem "Olmpiabakken" auch schon von ihrer Teamkollegin Kira Weidle-Winkelmann in die Arme genommen.
Mit Platz zwei bei der Weltcup-Abfahrt von Kvitfjell hat das Toptalent des Deutschen Skiverbandes (DSV) eindrucksvoll gezeigt, warum sie als großes Versprechen für die Zukunft gilt.
"Es ist ein Traum, darauf arbeitet man die ganze Zeit hin. Ich bin sehr glücklich. Ich habe versucht, so zu fahren wie im Training. Es hat sich gut angefühlt. Es hat mich schon ein bisschen überrascht, aber es ist cool, dass es geklappt hat", sagte eine strahlende Aicher im "ZDF".
Nur winzige 0,15 Sekunden fehlten der 21-Jährigen, die mit Startnummer 27 ins Rennen gegangen war, auf Siegerin Cornelia Hütter aus Österreich. Doch immerhin verwies Aicher noch Weltmeisterin Breezy Johnson (USA) auf Rang drei und verdrängte Olympiasiegerin Sofia Goggia vom Podest.
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Highlights - Traumfahrt mit Nummer 27: Aicher lässt Hütter zittern

Quelle: Eurosport

Am Samstag (10:30 Uhr live bei Eurosport und discovery+) gibt es für Aicher im norwegischen Kvitfjell eine zweite Chance in der Abfahrt, am Sonntag (10:30 Uhr ebenfalls live bei Eurosport) findet ein Super-G statt.

Aicher auf dem Weg zur "Rakete"

Schon bei der WM in Saalbach-Hinterglemm hatte Aicher mit zwei sechsten Plätzen angedeutet, dass künftig mit ihr auch in den Speeddisziplinen zu rechnen ist. Dass sie ein riesiges Potenzial besitzt, das wissen sie beim DSV schon länger. "Ich behaupte", sagte Cheftrainer Andreas Puelacher bei der WM, "sie wird eine Rakete".
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Das Podium in Kvitfjell: Siegerehrung mit Aicher

Quelle: Eurosport

Der Verband nahm Aicher schon sehr früh mit zu den großen Wettbewerben. Bei der WM 2021 gewann sie mit dem Team Bronze, bei Olympia 2022 Silber. Sie ist eine Allrounderin. Zuletzt hatte Aicher, geboren im schwedischen Sundsvall, auch beim Weltcup-Slalom von Sestriere als Sechste überzeugt.

Weidle-Winkelmann: "Solides Ergebnis"

Nicht ganz so glücklich über ihr eigenes Rennen war die 29 Jahre alte Weidle-Winkelmann, die in diesem Winter einige Probleme hat. Mit einer Sekunde Rückstand belegte sie Rang zehn.
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Erstes Podium! Bei Aicher platzt der Knoten

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"Es war okay, es waren aber ein paar Unsicherheiten dabei. Das ist schon ein bisschen ärgerlich bei so einem engen Rennen. Aber nichtsdestotrotz ist es mal wieder ein solides Ergebnis. Das tut auch ein bisschen gut", sagte Weidle-Winkelmann - bevor sie Emma Aicher glücklich in die Arme nahm.
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Weltmeisterin bleibt on fire: Johnson unterstreicht Topform

Quelle: Eurosport


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