Schneller als die gesamte Speed-Elite! Aicher siegt in Kvitfjell
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"Ich bin sehr überrascht, es hat sich nicht so gut angefühlt wie gestern", sagte Aicher perplex: "Aber ich glaube, ich habe die Stellen ganz gut getroffen, in denen man Speed mitnehmen kann. Ich freue mich mega."
Aicher, die
am Vortag schon stark gefahren war, verwies die 22 Jahre alte US-Amerikanerin Lauren Macuga (+0,03 Sekunden) und Freitagssiegerin Cornelia Hütter (32/+0,19) auf die Plätze.
In der ersten Abfahrt von Kvitfjell hatten der WM-Sechsten noch 15 Hundertstel Sekunden zum Sieg gefehlt.
Rebensburg zeigte sich als Co-Kommentatorin bei Eurosport über ihre Nachfolgerin begeistert: "Mega, wie sie das runtergebracht hat. Sie hat ihren Plan so cool abgespult, Wahnsinn."
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Rebensburg: "Zeit ist es geworden!"
Mit der diesmal tieferen Startnummer 16 (27 am Vortag) fuhr Aicher bis auf 0,08 Sekunden fast die gleiche Zeit wie am Freitag, allerdings bei schlechterer Sicht.
Seit Rebensburg 2020 in Garmisch-Partenkirchen hatte lediglich Lena Dürr im Slalom von Spindlermühle 2023 einen deutschen Weltcupsieg bei den Damen feiern können.
"Zeit ist es geworden, dass da endlich mal wieder jemand vorne reinfährt! Eine richtig tolle Sache", sagte Rebensburg.
Rebensburg analysiert Aichers Siegfahrt: "Zeit ist es geworden!"
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Aicher begeistert Rebensburg
Die letzte Abfahrt vor ihr hatte im Januar 2014 Maria Höfl-Riesch in Cortina d'Ampezzo gewonnen. Für den Deutschen Skiverband (DSV) ist es der erste Weltcupsieg bei den Alpinen in diesem Winter.
Aicher hatte zwischenzeitlich Rückstand auf Macuga, fuhr aber vor allem den letzten Streckenabschnitt sensationell.
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"Den unteren Teil ist sie an beiden Tagen überragend gefahren, perfekt von der Linie, genau im Blauen", sagte Rebensburg: "Ganz unten hatte sie den Top-Speed und hat Lauren Macuga damit noch eingeholt."
Aicher habe wie am Freitag "auf coole Art und Weise unbeirrt und frei von Druck ihren Plan durchgezogen", so Rebensburg: "Sie fühlt sich wohl und kann die Dinge umsetzen, die sie sich vorgenommen hat. Sie fährt die Linie, wie es sein soll."
Ski alpin: Emma Aicher (Deutschland) gewinnt die zweite Abfahrt in Kvitfjell 2025 - ihr erster Weltcup-Sieg
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Weidle-Winkelmann stürzt bei guter Fahrt
Weidle-Winkelmann wurde nach Bestzeit im zweiten Sektor in einer Rechtskurve ausgehoben und durchschlug bei ihrem Sturz zwei der drei Fangzäune. Die 29-Jährige blieb allerdings unverletzt und freute sich später im Zielbereich mit Aicher.
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"Es geht ganz gut. Es ist alles so ein bisschen steif, geprellt, aber sonst ist alles in Ordnung", sagte sie und meinte über die siegreiche Teamkollegin: "Unglaublich. Ich gönne es ihr von Herzen, auch wenn mein eigenes Fahren momentan etwas schmerzt. Da kann ich mich nur inspirieren lassen und die gleiche Lockerheit an den Tag legen, weil wie man sieht ist man damit auf jeden Fall sehr schnell."
Rebensburg ärgerte sich mit der Gestürzten: "Es war bis dahin eine super Fahrt." Die dritte deutsche Starterin, Fabiana Dorigo, wurde indes nur 45. (+3,32) von 51 Starterinnen.
Ski alpin: Lauren Macuga (USA), Emma Aicher (Deutschland) und Cornelia Hütter (Österreich, v.l.) bei der zweiten Abfahrt von Kvitfjell 2025 auf dem Podium
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Nächste Chance für Aicher am Sonntag
Am Sonntag (10:30 Uhr live im TV bei Eurosport, im Stream bei
discovery+ und im
Liveticker bei Eurosport.de) findet in Kvitfjell noch ein Super-G statt.
"Ich habe versucht, gestern auszublenden, ich musste es ja heute nochmal machen", sagte Aicher: "Ich mag den Hang, er ist cool, hat alles dabei. Ich freue mich auf morgen. Ich will einfach versuchen, gut Ski zu fahren, meinen Plan zu verfolgen - und dann kommt's oder kommt's nicht."
Sweet 16! Aicher feiert ersten Weltcuptriumph bei Siegerehrung
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Realisiert habe sie ihren Erfolg indest "noch nicht so ganz - vor allem mit gestern. Das kommt dann irgendwann, aber ich bin sehr froh."
Im Abfahrtsweltcup zog Aicher mit nun 180 Punkten in die Top Ten ein (9.) - es führt die Tagesvierte Federica Brignone (Italien/384) vor Hütter (368) und Sofia Goggia (Italien/350), die am Samstag Sechste wurde.
Im Gesamtweltcup hat Brignone weiter die Nase vorne (1094). Es folgen Lara Gut-Behrami (Schweiz/863) und Zrinka Ljutic (Kroatien/753).
Erstes Podium! Bei Aicher platzt der Knoten
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