Lara Gut-Behrami nach Trainings-Verletzung zurück in der Schweiz - Alpin-Direktor: Diagnose "reine Spekulationen"

Lara Gut-Behrami ist nach ihrem schweren Trainingssturz in Copper Mountain in den USA zurück in der Schweiz. In den kommenden Tagen soll die 34-Jährige untersucht werden - eine Diagnose steht derzeit laut dem Schweizer Alpin-Direktor Hans Flatscher noch nicht fest. Damit widerspricht er den Aussagen von Kniespezialist Olivier Siegrist, der Gut-Behrami eine schwere Knieverletzung attestierte.

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Quelle: Eurosport

"Das sind reine Spekulationen. Ich weiß nicht, ob er die MRT-Bilder ihres Knies gesehen hat", sagte Flatscher im Gespräch mit dem "Blick". Das gilt auch für ein mögliches abruptes Karriereende der Schweizerin, die angekündigt hatte, dass Olympia-Saison 2025/2026 ihre letzte sein würde.
Bestätigt ist bereits eine Gehirnerschütterung von Gut-Behrami, die beim Super-G-Training am ersten Weltcup-Ort der Speed-Fahrerinnen in Colorado mit der Hand im Tor hängen blieb und sich überschlug. "Und im Knie ist etwas", fügte Flatscher an. "Es ist nicht nichts. Wir wissen aber noch nicht, was."
Der Alpin-Direktor wollte weder die aktuelle Saison, noch die Karriere der zweifachen Gesamt-Weltcupsiegerin abschreiben.
Es gelte jetzt, die MRT-Aufnahmen zu sichten und mit jenen aus der Vergangenheit zu vergleichen. "Erst dann ist eine klare Aussage möglich. Anschließend kann man eine Strategie entwickeln, wie man vorgehen möchte", sagte Flatscher. 2017 riss sich Gut-Behrami das Kreuzband am selben Knie.

Gut-Behrami: "Ich will selbst bestimmen, wann ..."

Damals war Siegrist der behandelnde Arzt und auch 2009 stand er bei der Hüftluxation an Gut-Behramis Seite. Der inzwischen pensionierte Kniespezialist soll jetzt erneut konsultiert werden.
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Lara Gut-Behrami verletzte sich im Training in Copper Mountain

Fotocredit: Getty Images

Sollten sich die Befürchtungen um eine schwere Knieverletzung bestätigen, könnte das Karriereende der Schweizerin sehr plötzlich erfolgen.
Allerdings kündigte Gut-Behrami in Sölden im vergangenen Jahr bereits an: "Ich will nicht, dass eine Verletzung das Ende meiner Karriere bestimmt. Ich will selbst bestimmen, wann es fertig ist."
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Quelle: Eurosport


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