Lech: Schmid rast aufs Podium - Pinturault schreibt Geschichte

Alexander Schmid ist beim ersten Parallel-Riesenslalom der Saison aufs Podest gefahren. Der Deutsche setzte sich im "kleinen Finale" gegen den Österreicher Adrian Pertl durch. Den Sieg schnappte sich Alexis Pinturault, der Henrik Kristoffersen in den beiden Finalläufen distanzierte. Für den Franzosen ein historischer Sieg, der als erster männlicher Athlet in sechs Disziplinen ein Rennen gewann.

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Der 29-Jährige konnte in seiner Karriere im Super-G, Riesenslalom, Slalom, Kombination, Parallel-Riesenslalom und City-Event triumphieren.
Bei den Damen schaffte US-Superstar Mikaela Shiffrin sogar Siege in sieben Disziplinen (Slalom, Riesenslalom, Super-G, Abfahrt, Kombination, Parallelslalom und City-Event).
Schmid kämpfte sich am Freitagabend unter Flutlicht nach Siegen gegen Timon Haugan (Norwegen) und Christian Hirschbühl (Österreich) bis ins Halbfinale vor. Dort ging er gegen den späteren Sieger Pinturault im zweiten Lauf in Rückstand liegend jedoch zu viel Risiko und kam nicht ins Ziel.
Gegen Pertl gewann er anschließend klar mit 0,58 Sekunden Vorsprung. "Es ist einfach nur der Wahnsinn. Das hätte ich mir vorher echt nicht ausmalen können", sagte Schmid und sprach von einem "unbeschreiblichen Gefühl".
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Schmid zeigt keine Nerven: "Die Fahrt ist fehlerfrei"

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Er landete im Parallel-Wettbewerb bereits zum zweiten Mal in seiner Karriere auf dem Podium. "Das Fahren Mann gegen Mann pusht einen gegenseitig. Man muss einfach riskieren. Es sind kurze Läufe, in denen man echt ans Limit gehen muss", sagte er. "Ich freue mich riesig."

Schwaiger lobt: "Sehr gute Leistung"

Der zweite Deutsche, Stefan Luitz, wurde Siebter. Der 28-Jährige war als Schnellster der Qualifikation zunächst mühelos gegen Mathieu Faivre (Frankreich) ins Viertelfinale eingezogen, ehe er dort gegen den späteren Zweiten Henrik Kristoffersen (Norwegen) nach einem Fahrfehler im entscheidenden Lauf das Nachsehen hatte.
"Damit bin ich sehr zufrieden", sagte Luitz und ergänzte: "Es hat auf jeden Fall mega Spaß gemacht." Beim Lauf gegen Kristoffersen habe er sich "ein bisschen verleiten lassen, ich bin zu direkt geworden und habe die Spuren nicht getroffen".
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Sieg in der sechsten Disziplin: Pinturaults Triumphfahrt im Video

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Männer-Cheftrainer Christian Schwaiger äußerte sich sehr zufrieden: "Es war unser Ziel, vorne mitzufahren. Es war eine sehr gute Leistung von der Mannschaft."

Deutsches Duo fühlt sich im Parallel-Wettbewerb wohl

Das deutsche Duo fühlt sich im Parallel-Wettbewerb insgesamt wohl. So belegte Luitz in der Vorsaison in Alta Badia/Italien im selben Wettbewerb den zweiten Platz, ein Jahr zuvor wurde er an gleicher Stelle Fünfter. Schmid hatte im vergangenen Winter in Chamonix/Frankreich als Dritter seine zuvor einzige Podestplatzierung gefeiert. Der DSV ist somit nun bereits zum dritten Mal in Folge auf dem Parallel-Podest vertreten.
Linus Straßer (München), Sebastian Holzmann (Oberstdorf) und Julian Rauchfuß (Mindelheim) waren am Freitagmittag in der Qualifikation gescheitert. Auch Norwegens Jungstar Lucas Braathen, der den Saisonauftakt der Techniker in Sölden/Österreich gewonnen hatte, blieb als 18. knapp hängen.

EXTRA TIME - Der Eurosport-Podcast:

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(mit SID)
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