Ski-Weltcup: Linus Straßer, Alexander Schmid und Lena Dürr greifen wieder an - "Bestes Skifahren zeigen"

Der alpine Ski-Weltcup geht nach den Absagen der letzten Wochen wieder in ein volles Rennwochenende und die deutschen Technik-Spezialisten brennen drauf. Die Damen um Lena Dürr starten in Soldeu (Andorra) im Slalom und Riesenslalom. In diesen Disziplinen kämpfen auch die DSV-Herren um den Kitzbühel-Slalom-Sieger Linus Strasser im bulgarischen Bansko um die Podestplätze.

"Bravo Linus": Straßer rast zum Sieg in Schladming

Quelle: Eurosport

Den Auftakt machen die DSV-Herren am Samstag ab 9:30 Uhr mit dem ersten Lauf des Riesenslaloms. Alexander Schmid musste zuletzt krankheitsbedingt aussetzen, ist nun aber umso motivierter: "Aktuell schaue ich, dass ich körperlich wieder soweit fit werde, dass ich mich wieder voll aufs Rennfahren konzentrieren kann. Das Rennen in Bansko wird eher eines der schwierigen, allein schon von der Länge. Der Hang an sich ist sehr cool, der hat alles drin: steile und flache Passagen. Ich freue mich drauf und will wieder mein bestes Skifahren zeigen."
Mut macht ihm sein letzter Auftritt vor der Zwangspause: "Im ersten Lauf von Schladming habe ich wieder das notwendige Selbstverständnis und die Risikobereitschaft an den Tag gelegt, um schnell zu sein. Das Vertrauen in mein Knie und mein Skifahren war voll da, und da will ich einfach weitermachen."
Neben Schmid starten im Riesenslalom auch Stefan Luitz, Anton Grammel, Fabian Gratz und Jonas Stockinger.
Am Sonntag gehen dann mit Linus Straßer, Anton Tremmel, Sebastian Holzmann und Fabian Himmelsbach die Slalomspezialisten auf die Piste.

Dürr will "wieder angreifen"

Lena Dürr steht am Sonntag mit Emma Aicher und Jessica Hilzinger am Start des Slaloms in Soldeu. Ihrem siebten Platz im letzten Auftritt in Jasna würde sie gerne wieder ein Podest folgen lassen. "Im Anschluss an die Rennen habe ich eine Konditionswoche eingelegt und mich in der zweiten Woche dann in Kössen und in Hinterreit auf das nächste Rennen in Andorra vorbereitet. Das Training lief sehr gut, und ich freue mich, dass es jetzt für uns wieder mit Rennen fahren weiter geht ", erklärt Dürr in einer Pressemitteilung des DSV.
Beim Weltcup in den Pyrenäen sei "immer eine super Stimmung, und der Hang hat es auch in sich. Nach einem kurzen Flachstück ist es bis ins Ziel ein sehr langer Steilhang. Wie gesagt, ich freue mich drauf. Das Rennen ist immer super organisiert. Es macht riesig Spaß, da zu fahren, und ich hoffe, dass wir wieder angreifen können", so Dürr.
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Traumlauf im 2. Durchgang: Dürr gelingt Aufholjagd

Quelle: Eurosport

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