Levi: Clément Noël gewinnt Slalom - Linus Straßer verpasst Podium, Lucas Pinheiro Braathen begeistert erneut

Clément Noël hat das erste Slalomrennen der Ski-Saison in Levi gewonnen. Am Sonntag setzte er sich klar vor Henrik Kristoffersen aus Norwegen und dem Schweizer Loic Meillard durch. Lucas Pinheiro Braathen, der inzwischen für Brasilien startet, begeisterte mit dem vierten Platz bei seinem Slalom-Comeback Zuschauer und Experten. Linus Straßer verpasste das Podest und landete auf dem siebten Platz.

Pinheiro Braathen stark, Hirscher enttäuscht - Highlights

Quelle: Eurosport

Mit einem müden Lächeln winkte Linus Straßer ins Publikum, seinen siebten Platz beim Saisonauftakt der Slalom-Asse quittierte der Münchner mit einem kurzen Schulterzucken. Ganz nach dem Motto: Passt schon.
"Die ersten Rennen sind so wichtig, ich baue mir das alles auch immer ganz gerne auf", sagte der Münchner im "BR" zuversichtlich und ergänzte mit einem Augenzwinkern: "Im Januar sind dann ja die richtig wichtigen Rennen."
In Kitzbühel. In Schladming. Jene Klassiker, bei denen Straßer im vergangenen Jahr triumphiert hatte. Die "Spätform" des vergangenen Winters wollte der 32-Jährige diesmal von Beginn an zeigen.
Gerade der erste Durchgang, den Straßer auf Platz vier mit nur neun Hundertsteln Rückstand aufs Podium beendet hatte, dürfte als Bestätigung gelten.
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"Das darf nicht passieren": Straßer wirft Podest kurz vor Ziel weg

Quelle: Eurosport

Straßer im zweiten Durchgang mit Fehlern

Im zweiten Durchgang landete er aber aufgrund eines Fehlers kurz vor der Ziellinie auf dem siebten Platz, sein Rückstand aufs Podium betrug 0,61 Sekunden. Da habe er sich "leider nicht ganz so gut umgestellt" auf die extrem griffigen Pistenverhältnisse, gab Straßer zu - obwohl die Strecke noch "perfekt" gewesen wäre.
Anders als Clement Noël. Der Olympiasieger von 2022 sicherte sich auf der Piste 170 km nördlich des Polarkreises den ersten Platz mit 0,80 Sekunden Vorsprung vor Henrik Kristoffersen aus Norwegen und dem Schweizer Loic Meillard (+0,95 Sekunden).
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"War das eine Ansage": Kristoffersen wie zu besten Zeiten

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Lucas Pinheiro Braathen, der nach einem Jahr Pause und dem Abschied vom norwegischen Verband für Brasilien startet, fuhr auf den vierten Platz.

Hirscher verpasst das Finale

Deutlich schlechter verlief das Comeback im Slalom-Weltcup für Marcel Hirscher. Der achtmalige Gesamtsieger aus Österreich, der nun für die Niederlande startet, hatte als 46. den zweiten Durchgang verpasst und sprach im Anschluss von einer der "schlechtesten Slalom-Fahrten" seines Lebens.
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Paukenschlag beim Slalom-Comeback: Hirscher verpasst zweiten Lauf

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Für den Deutschen Skiverband (DSV) kam neben Straßer nur Adrian Meisen (Garmisch) in den zweiten Durchgang, schied dort aber aus. Sebastian Holzmann (Oberstdorf/34.) verpasste das Finale, Anton Tremmel (Rottach-Egern) war im ersten Lauf ausgeschieden.
Schon am kommenden Wochenende gehen die Slalom-Asse in Gurgl/Österreich erneut an den Start. Am Samstag (10:30/13:30 Uhr live bei Eurosport) legen wieder die Frauen vor, die Männer sind einen Tag später an der Reihe.
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(SID)
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Alpine Skiing - Slalom - Levi - Podium - Clement Noel singing a very slow marseillaise

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