Weltcup-Finale - Serie von Marco Odermatt reißt in Kvitfjell: "Das schlechteste Rennen der letzten fünf Jahre"
Publiziert 22/03/2026 um 17:01 GMT+1 Uhr
Marco Odermatt stand vor dem letzten Super-G der Saison in Kvitfjell bereits als Sieger der Disziplinenwertung fest. Den Gewinn der kleinen Kristallkugel konnte der Schweizer nach seinem 19. Platz am Sonntag aber zunächst nicht genießen. "Mich nervt es, dass ich so unglaublich schlecht gefahren bin. Das war das schlechteste Rennen der letzten fünf, sechs Jahre", klagte Odermatt beim "SRF".
Odermatt gesteht: "Die Motivation war nicht ganz so groß"
Quelle: Eurosport
Nach einem äußerst fehlerbehafteten Rennen landete der Gesamtweltcupsieger beim Sieg von Dominik Paris erstmals seit über vier Jahren im Super-G jenseits der Top 7. Damit riss eine beeindruckende Serie von Odermatt.
Am 6. März 2022 hatte der 28-Jährige letztmalig die ersten sieben Plätze in einem Weltcup-Super-G verpasst. Kurios: Auch damals fand das Rennen im norwegischen Kvitfjell statt und Odermatt landete auf Rang 28. Seither fuhr er 30 Mal in Folge in die Top 7.
Zum Abschluss der Speed-Saison am Sonntag blieb der Eidgenosse damit auch ohne Punkte. Denn beim Weltcupfinale gibt es diese nur für die besten 15.
Im Schweizer Fernsehen versuchte Odermatt Gründe für das missglückte Rennen zu finden. "Im Super-G war ich meilenweit weg, bin keine Kurve richtig gefahren. Das war schon sehr schwach. Schon am Morgen habe ich gemerkt, die Spannung und die Lust waren nicht so richtig da. Das hatte ich so noch nie."
Odermatt selbstkritisch: "Nicht als bester Super-G-Fahrer gefühlt"
Auch gegenüber Eurosport meinte der Schweizer Skistar: "Die Motivation war schon am Morgen bei der Besichtigung nicht ganz so groß wie sonst. Aber wenn man am Start steht, will man gewinnen und gut Skifahren. Das hat heute bei weitem nicht geklappt. Deshalb bin ich von mir schon etwas enttäuscht."
Die Kristallkugel habe er am Ende wohl auch gewonnen, "weil andere Fehler gemacht haben. Ich habe mich nicht als konstant bester Super-G-Fahrer gefühlt", gab Odermatt beim "SRF" zu.
Dank zwei Siegen im Super-G (Kitzbühel und Copper Mountain) und zwei weiteren Podestplätzen holte sich der dreimalige Weltmeister allerdings einen ausreichenden Vorsprung (425), um die beiden Österreicher Vincent Kriechmayr (347) und Raphael Haaser (301) hinter sich zu lassen.
Mit einem Riesenslalom am Dienstag (9:30 Uhr) und Slalom einen Tag später (10:30 Uhr jeweils live bei Eurosport und HBO Max) geht die Ski-Saison in Hafjell zu Ende.
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Highlights: Paris macht's schon wieder - Odermatt untypisch
Quelle: Eurosport
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