Ski-Weltcup-Finale: Shiffrin gewinnt Gesamtweltcup - Aicher im letzten Riesenslalom nach tollem ersten Lauf geschlagen

Emma Aicher hat den Sieg im Gesamtweltcup verpasst. Die 22-Jährige wurde im abschließenden Riesenslalom im norwegischen Lillehammer zwölfte, während ihre ärgste Konkurrentin, die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin, auf Platz elf fuhr und sich zum sechsten Mal in ihrer Karriere die große Kristallkugel sicherte. In der Endabrechnung fehlten DSV-Hoffnung Aicher 87 Punkte auf Shiffrin.

Highlights: Shiffrin toppt Aicher im Gesamtweltcup - Grenier siegt

Quelle: Eurosport

Den Sieg im letzten Riesenslalom der Saison sicherte sich überraschend die Kanadierin Valérie Grenier vor Mina Fuerst Holtmann (+0,43 Sekunden) und der Österreicherin Julia Scheib (+0,53 Sekunden).
Nach dem ersten Durchgang hatte die gebürtige Schwedin Aicher noch auf Rang drei gelegen und noch einmal den Druck auf Shiffrin, die lediglich auf Rang 17 lag und somit außerhalb der Punkteränge im Saisonfinale, erhöht.
Mit Rang zwei im Gesamtweltcup feierte die Allrounderin aus dem deutschen Team dennoch die beste Weltcup-Saison ihrer Karriere. Zudem erreichte die Allrounderin die beste Platzierung einer deutschen Skirennläuferin seit dem Sieg von Maria Riesch vor 15 Jahren (2011). Gewonnen hatten die große Kristallkugel zuvor auch Katja Seizinger (1996 und 1998) sowie die vor zwei Jahren verstorbene Rosi Mittermaier (1967).
Shiffrin hingegen hielt dem Druck stand, machte im zweiten Durchgang sechs Plätze gut und stand bereits als Gesamtweltcupsiegerin fest, ehe Aicher überhaupt aus dem Starthaus gefahren war.
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Schade, Emma! Aicher wird durchgereicht und landet hinter Shiffrin

Quelle: Eurosport

Shiffrin weint im Ziel - und gratuliert Aicher

Im Zielbereich fiel dann auch der gesamte Druck von der erfolgreichsten Skifahrerin der Geschichte ab, sie konnte die Tränen nicht mehr zurückhalten und feierte ihren Erfolg gemeinsam mit ihrem Verlobten Aleksander Aamodt Kilde und ihrer Familie.
"Es ist sehr emotional für mich. Die ganze Saison habe ich mit meinem Team und meiner Familie daraufhin gearbeitet", sagte die 31-Jährige im Interview nach dem zweiten Lauf - und hob vor allem ihre junge Kontrahentin hervor.
"Ich muss mich an Emma wenden und ihr sagen, dass ihr Skifahren einfach außerordentlich war. Es war so cool, ihr zuzuschauen", fügte die US-Amerikanerin hinzu: "Vor allem heute im ersten Lauf. Ich habe wirklich daran geglaubt, dass sie es schaffen kann. Das ist das Coole am Skifahren: Alles ist möglich. Ich bin sehr, sehr dankbar, dass ich in dieser Position bin und genauso dankbar, dass wir uns diesen großartigen Kampf geliefert haben."
Shiffrin zog mit dem Gewinn der großen Kristallkugel mit der Österreicherin Annemarie Moser-Pröll gleich, die ebenfalls sechsmal den Gesamtweltcup gewann. Häufiger triumphierte noch nie eine Dame im alpinen Weltcup. Bei den Herren hält Marcel Hirscher (Österreich) mit acht Gesamtweltcupsiegen den Rekord.
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Shiffrin gewinnt Gesamtweltcup - und bricht in Tränen aus

Quelle: Eurosport

Dürr und Weidle-Winkelmann abgeschlagen

Die beiden weiteren deutschen Starterinnen hatten zum Abschluss der Saison mit den vorderen Platzierungen wenig zu tun.
Lena Dürr wurde mit 2,70 Sekunden Rückstand 21., direkt hinter ihr beendete Kira Weidle-Winkelmann (+2,74 Sekunden) das Rennen auf Rang 22.

Endstand Gesamtweltcup Damen 2025/26:

#NAMELANDPUNKTEDIFFERENZ
1Mikaela ShiffrinUSA1410-
2Emma AicherGER1323-87
3Camille RastSUI1049-361
4Sofia GoggiaITA982-428
5Alice RobinsonNZL815-595
6Paula MoltzanUSA784-626
7Laura PirovanoITA745-665
8Julia ScheibAUT732-678
9Sara HectorSWE692-718
10K. Weidle-WinkelmannGER640-770
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"Tolle Geschichte!" Grenier düpiert Riesenslalom-Elite

Quelle: Eurosport


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