Lindsey Vonn startet bereits am Wochenende in Abfahrt und Super-G - so schaut das Comeback der US-Amerikanerin aus

Rund fünfeinhalb Jahre nach ihrem letzten Tanz auf den eisigen Pisten des Weltcups kehrt Lindsey Vonn ins Rampenlicht zurück. Am kommenden Wochenende feiert die zweimalige Weltmeisterin in Copper Mountain ihr Comeback. Dort steht für Vonn aber kein Weltcup auf dem Programm, vielmehr will die 40-Jährige in den FIS-Rennen wichtige Erfahrungen für den Höhepunkt wenige Wochen später sammeln.

"Nervös wie nie": Vonn über ihr letztes Rennen bei der WM 2019

Quelle: Eurosport

Für Vonn geht es auf ihrem Weg zurück in die Elite des Alpin-Sports nicht direkt in die Hauptaufführung. Die US-Amerikanerin lässt es bei ihrem Comeback langsam angehen und steigt daher eine Stufe tiefer ein.
Wie Paul Kristofic, Cheftrainer des US Ski Teams, gegenüber der Nachrichtenagentur "AP" bestätigte, geht die Altmeisterin im FIS Cup in Copper Mountain an den Start. In Colorado steht am Samstag eine Abfahrt auf dem Programm, einen Tag tritt die Ski-Ikone auch im Super-G an.
Bei ihren ersten offiziellen Rennen seit den Weltmeisterschaften 2019 im schwedischen Are, bei welchen sie sich in der bis dato letzten Abfahrt ihrer Karriere noch Bronze gesichert hatte, geht es vor allem darum, sich wieder auf einem hohen Niveau zurechtzufinden.
Rund zwei Wochen später will Vonn nämlich wieder ganz oben anklopfen. Beim Weltcup in St. Moritz peilt die Abfahrtsolympiasiegerin von 2010 einen Start in den beiden Super-G-Rennen an (21. bis 22. Dezember live und on-demand bei discovery+).

Vonn ohne "Comeback-Buddy" Hirscher

Dabei muss Vonn mit Marcel Hirscher auf einen besonderen Weggefährten verzichten. Der Österreicher feierte vor wenigen Wochen dank der neuen Wildcard ebenso sein Comeback im Weltcup, zeigte der viermaligen Gesamtweltcupsiegerin den Weg zurück ins Rampenlicht auf.
Ein Kreuzbandriss beendete das Hirscher-Abenteuer aber in der vergangenen Woche - und Vonn litt mit. "Neiiiiiiin!!!!! Ich bin so traurig!!!! Jetzt habe ich keinen Comeback Buddy! Bitte werd' schnell gesund!!", kommentierte sie unter einem diesbezüglichen Beitrag von Hirscher.
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Lake Louise : Lindsey Vonn's first of 82 wins

Quelle: Eurosport

Nichtsdestotrotz soll sich Vonn auf einem guten Weg befinden. Immerhin hat sie mit Gesamtweltcupsieger Marco Odermatt einen großen Namen als Fan für sich gewonnen. "Sie hat auf mich einen richtig guten Eindruck gemacht. Lindsey fährt technisch sogar noch sauberer, als ich sie in Erinnerung hatte", schwärmte er zuletzt im Gespräch mit dem "Blick".

Vonn holt sich Top-Servicemann

Und tatsächlich: Laut Informationen des Schweizer Nachrichtenportals fuhr Vonn im gemeinsamen Abfahrtstraining mit den italienischen Stars Federica Brignone und Marta Bassino sogar Bestzeit. Ein Fingerzeig für ihr Comeback?
Vonn macht jedenfalls keine halben Sachen - das wird auch bei der Wahl ihrer Serviceleute klar. Mit Chris Krause hat sie sich nämlich einen erfahrenen Mann ins Boot geholt, der einst schon Legenden wie Didier Cuche, Bode Miller, Ted Ligety oder auch Lara Gut-Behrami zum Erfolg verholfen hat.
"Ich bin nicht der Typ, mit dem man Gaudi machen kann. Deshalb habe ich im letzten Spätsommer das Angebot von Lindsey nur angenommen, weil sie mir bewiesen hat, dass sie bis in die Fingerspitzen motiviert ist", wird er vom "Blick" zitiert.
Nach ihren Einsätzen in Copper Mountain unterzieht sich Vonn einem weiteren Härtetest. Am 14. Dezember startet sie beim Weltcup in Beaver Creek als Vorläuferin - und zeigt sich damit zum ersten Mal seit fünfeinhalb Jahren auf der ganz großen Bühne, wenn auch erst einmal in einer Nebenrolle.
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Quelle: Eurosport


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