Lucas Pinheiro Braathen erzählt lustige Anekdote zu Treffen mit Ronaldo: "Am Anfang hat er mir nicht geglaubt"
Lucas Pinheiro Braathen hat bei einem Medientermin eine Anekdote zu seinem ersten Zusammentreffen mit der brasilianischen Fußball-Legende Ronaldo zum Besten gegeben. Der 25-Jährige, der im Weltcup für Brasilien an den Start geht, habe den Ex-Stürmer von Real Madrid auf der Pariser Fashion Week getroffen und sei nach anfänglicher Nervosität mit dem heute 49-Jährigen ins Gespräch gekommen.
Fußball-Legende Ronaldo glaubte Lucas Pinheiro Braathen nicht, dass er brasilianischer Skifahrer ist
Fotocredit: Getty Images
"Ein gemeinsamer Freund hat uns als Überraschung für mich vorgestellt. Das Erste, was dann passiert ist, war, dass ich mich verschluckt habe und nicht in der Lage war zu sprechen", berichtete Pinheiro Braathen: "Ich hatte Hitzewallungen und habe sofort angefangen zu schwitzen. Ich musste ins Badezimmer gehen und mir Wasser ins Gesicht spritzen, bevor ich zurückgehen konnte, um eine Konversation mit ihm zu führen."
Bei seiner Rückkehr sei es allerdings nur wenig besser gelaufen. "Er hat mich gefragt, ob ich ein Model bin oder was ich hier tue. Ich habe geantwortet, dass ich auch ein Sportler bin", erklärte der gebürtige Norweger.
Der dreimalige Weltfußballer habe sofort angenommen, "dass ich Fußball spiele", was der Technik-Spezialist aber leicht verlegen verneint habe: "Ich sagte: 'Nein, nein, ich weiß nicht, wie ich das sagen soll, aber ich fahre Ski.'"
Die Antwort sei bei dem ehemaligen WM-Rekordtorschützen und zweimaligen Weltmeister aber auf Skepsis gestoßen: "Er meinte nur: 'Du bist ein brasilianischer Skifahrer? Na klar.' Dann ist er gegangen."
Aufklärung beim Abendessen
Erst beim gemeinsamen Abendessen habe er die Zweifel bei Ronaldo zerstreuen können: "Wir saßen einander gegenüber und ich konnte ihm die Geschichte erklären, aber am Anfang hat er mir nicht geglaubt", lachte Pinheiro Braathen.
Für die neue Saison hat der fünfmalige Weltcup-Sieger ein besonderes Ziel: durch einen Weltcupsieg die brasilianische Nationalhymne erklingen lassen.
"Ich bin es leid, die Hymne noch nicht in einem Stadion in den Alpen gehört zu haben. Das ist ein Moment, der mir große Freude bringen würde und anderen als Inspiration dienen könnte", so der Gewinner der Slalom-Kugel von 2022/23.
Eine kleine Hürde gebe es davor allerdings noch. "Ich weiß nur, wie man tanzt", gestand er. Den Text der "Hino Nacional Brasileiro" müsse er noch lernen: "Bei meinen Ambitionen bin ich dazu verpflichtet, oder?"
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Skiabfahrt vom Mount Everest - Bargiel schreibt Geschichte
Quelle: Red Bull Content Pool
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