Comeback-Pläne nach Kreuzbandriss: Marco Schwarz tendiert zu Speed-Pause - "Das geht nicht von heute auf morgen"
VonLukas Fegers
Publiziert 12/06/2024 um 10:19 GMT+2 Uhr
Nach seinem in Bormio erlittenen Kreuzbandriss schuftet Skirennfahrer Marco Schwarz hart für sein Comeback. Anfang August soll es für den Österreicher auf die Piste zurückgehen, zur neuen Saison will er wieder ins Weltcup-Geschehen eingreifen. Dort tendiert Schwarz allerdings zu einer Speed-Pause, ein ähnlich volles Rennprogramm wie im vergangenen Winter soll es nicht geben - zumindest vorerst.
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Quelle: Eurosport
Langfristig nämlich möchte er wieder alle Disziplinen fahren, betonte der 28-Jährige in der "Kronen-Zeitung": "Das geht aber nicht von heute auf morgen."
Im vergangenen Dezember war der Kombinationsweltmeister von 2021 als Gesamtweltcupführender im italienischen Bormio schwer gestürzt. Neben einem Kreuzbandriss hatte er sich dabei einen Einriss des Innenmeniskus und einen Knorpelschaden im rechten Knie zugezogen.
Seine Genesung jedoch läuft "aktuell ganz nach Plan“, erklärte der Kärntner, die Fortschritte seien gut: „Aber es ist noch ein langer Weg bis zum Skifahren.“
Bereits Ende März hatte er wieder auf Tourenski gestanden - bergauf. Denn bergab ging es mit dem Lift. Die Rückkehr auf den Schnee ist in knapp zwei Monaten geplant, anschließend soll es für ihn zu einem dreiwöchigen Camp in Chile gehen.
Comeback schon in Sölden?
Auch seinen Comeback-Termin hat Schwarz schon klar vor Augen, beim Riesenslalom-Saisonauftakt in Sölden (27.10.) will er idealerweise wieder um Weltcup-Punkte kämpfen.
"Das wäre mein Ziel", sagte der Skirennläufer, ohne sich allerdings zu sehr unter Druck zu setzen: "Wenn es aber erst für Levi oder Gurgl reicht, ist das auch okay." Die Slaloms von Levi und Gurgl finden am 17. bzw. 23. November statt.
Der Formaufbau dafür ist im vollen Gange, sein Trainingspensum hat es in sich. Denn montags bis freitags stehen für Schwarz Krafteinheiten auf dem Programm, nachmittags schiebt er zudem noch Ausdauerschichten. Mittags absolvierte er seine Reha bis vor Kurzem noch täglich im Klagenfurter Olympiazentrum, dies wurde mittlerweile auf drei Tage pro Woche reduziert.
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