Marco Schwarz steht nach der Saison am Scheideweg - Zukunft in Speed- oder Technik-Disziplinen? "Muss in mich gehen"

Marco Schwarz wusste in der kürzlich abgelaufenen Saison in seiner einstigen Paradedisziplin Slalom nur bedingt zu überzeugen, dafür sah es im Super-G und Riesenslalom besser aus. Dementsprechend gerät der Österreicher mit Blick auf den kommenden Winter ins Grübeln: Legt er sein Hauptaugenmerk künftig auf den Speed-Bereich oder soll der Fokus auf die Technik-Disziplinen gerichtet werden?

Marco Schwarz erlebte einen durchwachsenen Winter

Fotocredit: Getty Images

"Es war durchwachsen, aber dank der zwei Siege auch positiv", fasste Schwarz seine Saison laut der "Kronen Zeitung" zusammen. Er ergänzte: "Ich muss in mich gehen und für die nächste Saison planen."
Vor allem im Slalom, seiner einstigen Paradedisziplin, lief es für den 30-Jährigen mäßig - dafür sprangen mit dem Super-G-Erfolg in Livigno und dem Triumph im Riesenslalom von Alta Badia immerhin Weltcup-Siege in anderen Wettbewerben heraus.
Ein Umstand, der Schwarz ins Grübeln bringt, die Frage aufwirft, ob er seine Zukunft im Speed- oder Technik-Bereich sieht. "Das ist ein Thema, das mich schon die ganze Saison beschäftigt - vielleicht habe ich mir da auch zu viele Gedanken gemacht", gestand Schwarz.
Er führte mit Blick auf seine künftige Marschroute aus: "Mir ist bewusst, dass ich im Slalom sehr viel Zeit investieren müsste, damit es wieder nach vorne geht. Dasselbe gilt aber auch für die Abfahrt."
Zur Einordnung: Im Slalom fuhr Schwarz mit Platz acht in Val-d'Isère sein bestes Ergebnis ein, in der Abfahrt war das höchste der Gefühle Rang 29 auf der Kandahar in Garmisch-Partenkirchen.
picture

"Maß der Dinge": Schwarz knackt Schweizer Speed-Stars

Quelle: Eurosport


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung