Maria Höfl-Riesch verrät, woran ihre Freundschaft mit Lindsey Vonn wirklich zerbrach: "Gab dann auch Knatsch"

Jahrelang boten sich Maria Höfl-Riesch und Lindsey Vonn packende Wettkämpfe auf der Skistrecke. Abseits der Piste waren den US-Amerikanerin und die deutsche Ausnahmesportlerin jahrelang gut befreundet. Inzwischen haben sich die beiden allerdings entzweit. Die Gründe dafür verriet Höfl-Riesch in einem Podcast und ließ durchblicken, dass sie Vonn als schlechte Verliererin wahrgenommen hätte.

Vonn vor Olympia-Comeback: "Wollte es Kritikern beweisen"

Quelle: Perform

Im Podcast "Deep Dive" von "Sport1" sprach Höfl-Riesch zunächst über die Anfänge der Freundschaft mit Vonn. Die beiden Skifahrerinnen lernten sich bereits im Alter von 15 Jahren bei der Junioren-WM im kanadischen Québec kennen.
Schon damals hätte man sich miteinander verglichen, so Höfl-Riesch. Allerdings noch ohne den "öffentlichen Fokus", der die Beziehung der beiden in den folgenden Jahren immer mehr begleitet hatte.
"Später haben die Medien bei uns viel reingefeuert", erklärte die heute 40-Jährige weiter. "Die haben den Zweikampf dann auch angestachelt."
In der Folge hatte Höfl-Riesch mit andauernden Knieverletzungen zu kämpfen, während Vonn ihren Aufstieg in die Weltspitze kontinuierlich fortsetzte. Als die Deutsche sich dann vollständig erholt hatte, "sowohl körperlich und mental", sei der Zweikampf im Gesamtweltcup immer enger geworden.

Höfl-Riesch über Vonn: "Gab dann auch Knatsch"

"Als sich dann das Duell auch um den Gesamtweltcup zugespitzt hat, gab es dann auch Knatsch. Das war so", verriet Höfl-Riesch unverblümt.
Sie und Vonn hätten zwei sehr verschiedene Persönlichkeiten, führte die Deutsche weiter aus. "Wir sind schon sehr unterschiedlich. Sie ist schon sehr, sehr ehrgeizig und getrieben. Ich bin auch ehrgeizig, aber sie ist da noch mal eine extremere Nummer."
Dafür spreche auch, dass die 82-fache Weltcup-Siegerin im vergangenen Jahr nach mehreren Knie-Operationen erneut ihr Comeback gefeiert hätte.

Vonn eine schlechte Verliererin? "Konnte nicht gut damit umgehen..."

Zudem deutete die Gesamtweltcupsiegerin von 2011 an, dass Vonn keine gute Verliererin sei: "Ich will jetzt auch nicht sagen, dass sie daran schuld war, dass wir uns entzweit haben, da hatte sicher jeder seinen Anteil daran gehabt. Sie konnte auf jeden Fall nicht so gut damit umgehen, wenn ich sie geschlagen habe."
Jahre später habe man sich ausgesprochen, das Verhältnis sei aber "nicht mehr so, wie es vorher zwischen uns war".
Während Höfl-Riesch inzwischen als Geschäftsfrau dem alpinen Weltcup den Rücken zugekehrt hat, versucht Vonn im kommenden Februar bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo um die Medaillen mitzufahren.
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Quelle: Eurosport


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