Die 27-Jährige hatte ihr Gepäck mit sogenannten Airtags versehen. Durch diese Anhänger können Koffer per GPS geortet werden, sollten sie bei einem Flug verloren gehen. So konnte Shiffrin dem Flughafen-Personal aufzeigen, dass ihr Gepäck vor Ort sein musste.
Am Ende stellte sich heraus, dass ihre Koffer zunächst gar nicht in die Schweiz mitgereist waren. Erst mit einem späteren Flieger aus Chicago wurde Shiffrins Ausrüstung nach Zürich geschickt.
Dort kam es schließlich am Montag an und konnte dank der Airtags ausfindig gemacht werden.
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Besonders ärgerlich war aus Sicht der US-Amerikanerin, dass keiner vom Flughafen-Personal bei ihrer Suche helfen wollte. "Sie haben uns von einem Ort zum anderen geschickt", beschwerte sie sich vor allem über die fehlende Kommunikation.

Shiffrin empfiehlt viel Geduld bei Flugreisen

Sie habe von mehreren Mitarbeitern komplett unterschiedliche Anweisungen erhalten. Das empfohlene Fundbüro sei beispielsweise geschlossen gewesen, so Shiffrin. Doch die sechsmalige Weltmeisterin forderte nicht nur vom Personal, sondern auch von allen Reisenden in diesen Zeiten viel Geduld. Denn es sei offensichtlich, dass viele Flughäfen mit einer Personalnotlage auskommen müssten. "Jeder gibt sein Bestes", war sich Shiffrin sicher.
"Wie wir Reisenden wundert sich auch das Personal, was derzeit an den Flughäfen vor sich geht", meinte die 27-Jährige. Am Montag erreichte die US-Amerikanerin schließlich auch ihr eigentliches Ziel im Wallis, wo ab Dienstag die ersten Trainings auf Ski anstanden.
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