Mikaela Shiffrin gibt nach Tod ihres Vaters Comeback

Ski-Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin kehrt bei den letzten Saisonrennen des alpinen Winters im schwedischen Are in den Weltcup zurück. Das gab die 24-Jährige am Mittwoch bekannt. Ihr Herz sei nach dem überraschenden Tod ihres Vaters Jeff, der sie seit Anfang Februar zu einer Wettkampfpause gezwungen hatte, noch immer gebrochen, schrieb Shiffrin in den Sozialen Medien.

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Are aber habe "seit dem Beginn meiner Karriere einen besonderen Platz in meinem Herzen". Im Dezember 2012 hatte die Amerikanerin dort ihr erstes Weltcup-Rennen gewonnen, 2019 holte sie in Are WM-Gold in Super-G und Slalom.
"Ich habe hier einige wunderbare Erinnerungen an meinen Dad (...), deshalb freue ich mich darauf, zu diesen Rennen zurückzukehren", schrieb Shiffrin. Ziele oder Erwartungen habe sie bei ihrem Comeback keine, ergänzte sie.

Shiffrin noch mit Chancen auf Gesamtweltcup

In Are stehen ab Freitag die drei letzten Rennen des Winters auf dem Programm. Shiffrin hat im Kampf um den Gesamtweltcup noch Chancen auf ihre vierte große Kristallkugel in Serie, liegt allerdings bereits 153 Punkte hinter der neuen Führenden Federica Brignone auf Rang zwei.
Die beste Skirennläuferin ihrer Generation kündigte an, den Kontakt zu Konkurrentinnen, Fans und Medien wegen ihres seelischen Zustands und des Coronavirus auf ein Minimum zu reduzieren. "Das fällt mir nicht leicht", meinte sie, es sei aber der beste Weg, um sich selbst zu schützen und aus Verantwortung den anderen gegenüber sinnvoll.
(SID)
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