Mikaela Shiffrin und Marco Odermatt auch beim Preisgeld die Überflieger

Die Amerikanerin Mikaela Shiffrin und der Schweizer Marco Odermatt gewannen jeweils überlegen den Ski-Gesamtweltcup in diesem Winter. Aber nicht nur sportlich überflügelten die beiden in dieser Saison die Konkurrenz, auch finanziell sind die US-Amerikanerin und der Schweizer-Speedspezialist in einer eigenen Liga unterwegs.

Marco Odermatt (l.) und Mikaela Shiffrin

Fotocredit: Getty Images

Mit einer einzigartigen Rekord-Saison gewann der erst 25-jährige Schweizer Marco Odermatt den Gesamtsieg im Ski-Weltcup. Ein Erfolg, der ihm nicht nur einen Eintrag in die Ski-Geschichtsbücher sicherte - auch finanziell stieg Odermatt in dieser Saison in neue Sphären auf.
Wie die Schweizer Tageszeitung "Blick" berichtet, verdiente Odermatt insgesamt 941.200 Schweizer Franken an Preisgeld - umgerechnet also mehr als 945.000 Euro.
Überflügelt wird Odermatt in dieser Kategorie lediglich von Mikaela Shiffrin. Die Amerikanerin, die in dieser Saison den Langzeit-Rekord von Ingemar Stenmark einstellte und nun mit 88 Weltcup-Siegen alleinige Rekordhalterin ist, fuhr sogar 964.200 Schweizer Franken (968.881,21 Euro) ein.
Damit konnte die 28-Jährige ihr Preisgeld der letzten Saison sogar mehr als verdoppeln, auch ihren bisherigen Prämienrekord von 886.386,70 Schweizer Franken aus der Saison 2018/19 übertraf sie.

Rekord-Saison und Rekord-Preisgelder

Grundlegend für den finanziellen Erfolg der beiden Ausnahmetalente waren regelrechte Fabel-Leistungen in der gerade erst zu Ende gegangenen Saison. Shiffrin gelangen insgesamt 14 Weltcup-Siege, vier weitere Podestplätze und zwei Medaillen bei den Weltmeisterschaften in Courchevel und Méribel.
Odermatt hingegen triumphierte 13 Mal und fuhr im Weltcup neun weitere Male auf das Podest. Bei der WM fuhr Schweizer sogar zwei Titel ein. Die bisherige Bestmarke in Sachen Preisgeld datiert übrigens auf die Saison 2017/18 zurück, damals hatte der Österreicher Marcel Hirscher beinahe 670.000 Schweizer Franken verdient. Wie der "Blick" berichtete, gab es damals allerdings auch zehn Prozent weniger Preisgeld.
Bei den Männern führt Odermatt die Rangliste in Sachen Preisgeld vor den beiden Norwegern Aleksander Aamodt Kilde (623.182 Schweizer Franken) und Henrik Kristoffersen (372.680 Schweizer Franken) an. Bei den Frauen klafft zur zweitplatzierten Sofia Goggia bereits eine große Lücke. Die Italienerin verdiente insgesamt 338.000 Schweizer Franken. Auf Rang drei landete mit Federica Brignone (317.575 Schweizer Franken) ebenfalls eine Italienerin.
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