Federica Brignone arbeitet an Comeback - Italienischer Cheftrainer nennt Fahrplan für Olympia: "Wir brauchen Glück"
Publiziert 27/12/2025 um 17:41 GMT+1 Uhr
Federica Brignone arbeitet weiter fleißig an ihrem Comeback. Das große Ziel der Italienerin sind die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo (ab 6. Februar live bei Eurosport). Italiens Frauen-Cheftrainer Gianluca Rulfi traut Brignone einen Olympia-Start zu. "Ich glaube, sie wird in Cortina dabei sein", sagte der Ski-Coach am Rande des Weltcups am Semmering gegenüber dem "Blick".
Brignone über ihren olympischen Traum: "Ich will es einfach"
Quelle: Eurosport
Auch im Training gehe es vorwärts. "Fede hat am Samstag in Courmayeur erstmals in den Toren trainiert. Ohne zu forcieren, klar. Aber es geht ihr körperlich gut", berichtete Rulfi. Das Team mache "keinerlei Druck".
Es stehe jedoch fest, dass Brignone "keine Rückschläge haben darf. Wir brauchen Glück", meinte der Cheftrainer über einen Start bei Olympia. Nach der schweren Knieverletzung (Kreuzbandriss und Mehrfachfrakturen des Schien- und Wadenbeinkopfes) läuft der 35-Jährigen langsam die Zeit davon.
Sollte Brignone, die bereits als eine von vier italienischen Fahnenträgern feststeht, bei den Olympischen Spielen in ihrer Heimat dabei sein, "fährt sie für etwas", meinte Rulfi mit Blick auf olympisches Edelmetall.
Ein Start in Abfahrt und Super-G seien im Vergleich zum Riesenslalom zudem besser, "weil man weniger pushen muss und mehr Ruhe hat".
Olympia-Startplatz für Brignone so gut wie sicher
Der italienische Chefcoach der Damen würde es zudem gerne sehen, wenn die zweimalige Gesamtweltcupsiegerin vor Olympia zumindest noch als Vorfahrerin in den Weltcup zurückkehrt.
Trotz der strengen Qualifikationskriterien in Italien (mindestens ein Ergebnis unter den Top 3) hat Brignone einen Startplatz in Cortina so gut wie sicher, erklärte Rulfi: "Da werden wir nicht in jeder Disziplin vier haben. So realistisch sind wir."
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