Marco Schwarz feiert im Super-G in Livigno den zweiten Sieg in sechs Tagen - Simon Jocher rast in die Top 5
Marco Schwarz hat sechs Tage nach seinem Triumph im Riesenslalom von Alta Badia den nächsten Weltcupsieg gefeiert. Der Österreicher toppte im Super-G von Livigno in 1:10,33 Minuten das Schweizer Trio Alexis Monney (+0,20 Sekunden), Franjo von Allmen (+0,25) und Marco Odermatt (+0,29), der erneut das Podium verpasste. Simon Jocher wurde als bester Deutscher überraschend Fünfter (+0,31).
Highlights: Schwarz feiert zweiten Sieg in sechs Tagen
Quelle: Eurosport
Die Platzierung war die beste seiner Karriere, sie sicherte ihm zugleich als erstem deutschen Speedfahrer die Qualifikation für die alpinen olympischen Männer-Rennen im benachbarten Bormio.
Jocher, der sich im März einer Bandscheibenoperation hatte unterziehen müssen, gelang bei strahlendem Sonnenschein auf dem vermeintlich leichten Kurs eine Fahrt ohne große Schnitzer. "Endlich konnte ich auch im Super-G mal zeigen, was ich kann", sagte der 29-Jährige im Eurosport-Interview.
Mit der hohen Startnummer 32 verfehlte er zeitgleich mit dem Südtiroler Dominik Paris nur um 0,06 Sekunden seine erste Podestplatzierung. Das sei zwar "irgendwie ärgerlich", so Jocher: "Aber auch extrem cool, dass man so nah dran ist." Bei seinem 60. Start im Weltcup landete er erst zum dritten Mal in den Top Ten.
Die Österreicher Vincent Kriechmayr und Raphael Haaser schieden genau wie der Franzose Matthieu Bailet, der bis in den vierten Sektor überraschend auf Podestkurs gelegen hatte, aus.
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Riesen-Jubel! Jocher rast auf Platz fünf und sichert Olympia-Ticket
Quelle: Eurosport
Schwarz feiert zweiten Sieg in sechs Tagen
Schwarz kommt derweil auf dem Weg Richtung Olympische Spiele immer besser in Schwung. Der 30-Jährige hatte erst vor sechs Tagen einen erlösenden Sieg im Riesenslalom von Alta Badia gefeiert und damit eine 730 Tage andauernde Durststrecke beendet, nachdem erst sich 2023 in Bormio das Kreuzband gerissen hatte.
Insgesamt war es der achte Weltcupsieg des Österreichers.
Routinier Romed Baumann und der junge Luis Vogt kamen nicht unter die ersten 30 und fahren damit weiter ihrem ersten Top-15-Resultat in dieser Saison hinterher, mit dem sie zumindest die "halbe" deutsche Olympianorm erfüllen würden.
Jocher hatte seit dem vergangenen Wochenende als 14. der Abfahrt in Gröden bereits eine Platzierung unter den ersten 15 vorzuweisen.
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Jocher: "Endlich konnte ich im Super-G zeigen, was ich kann"
Quelle: Eurosport
Livigno ersetzt Bormio im Weltcup-Kalender
Livigno stand erstmals im Weltcup-Kalender. Die Männer fahren am Ende des Jahres traditionell im eine Stunde entfernten Bormio, die dortige Stelvio wird aber bereits für die alpinen Männer-Rennen und das Skibergsteigen während Olympia im Februar präpariert.
In Livigno werden zur gleichen Zeit Ski-Freestyler und Snowboarder um Medaillen kämpfen.
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(mit SID)
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"Maß der Dinge": Schwarz knackt Schweizer Speed-Stars
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