Federica Brignone fühlt sich bei Comeback auf Schnee pudelwohl: Italiens Ski-Superstar nach Verletzung wieder im Fokus
Update 28/11/2025 um 12:46 GMT+1 Uhr
Federica Brignone hat die ersten beiden Tage auf Schnee seit ihrer schweren Verletzung Anfang April bei den italienischen Meisterschaften absolviert - und dabei zu ihrem altbekannten Lächeln zurückgefunden. "Es war ein perfekter Tag zum Skifahren mit perfekten Bedingungen und nicht zu weit weg von zu Hause", meinte die 35-Jährige in einem Interview mit dem Italienischen Wintersportverband (FISI).
Brignone über ihren olympischen Traum: "Ich will es einfach"
Quelle: Eurosport
Nach 237 Tagen kehrte Brignone auf ihre Ski zurück, auf der Gran Becca oberhalb von Zermatt setzte sie ihre ersten Schwünge nach erlittenem Kreuzbandriss sowie Schien- und Wadenbeinbruch.
"Ich bin sehr glücklich, wieder auf den Skiern zu stehen", schwärmte die amtierende Gesamtweltcupsiegerin, merkte jedoch auch an. "Es gibt viele positive Dinge, aber es gibt noch viel zu tun. Es ist ein erster Vorgeschmack, kein Ziel, sondern ein Ausgangspunkt."
Gerade die ersten Bewegungsabläufe seien etwas unrund gewesen, vor allem beim Steigen auf die Ski offenbarten sich kleinere Probleme. "Den Bindungshebel zu ziehen, das war schwierig mit meinem Knie", erklärte Brignone, musste dabei aber selbst lachen.
"Am Anfang war ich etwas steif, aber Runde für Runde wurde das Gefühl immer besser", so die zweimalige Weltmeisterin. "Es kam mir vor, als wäre ich nie weg gewesen. Ich spürte, wie mein Bein reagierte, der Kontakt mit dem Schnee und das Gleiten waren ein tolles Gefühl."
Brignone: Schritt für Schritt zurück
Überstürzen will Brignone bei der Rückkehr in die Weltspitze nichts, daher wurde für ein Comeback auch noch kein zeitliches Ziel ausgerufen.
"In ein paar Tagen werden wir wieder auf die Piste gehen", blickte die Azzurra voraus. Der Körper soll sich Schritt für Schritt wieder an die Belastungen auf dem Schnee gewöhnen dürfen.
"Skifahren ist etwas ganz anderes als das Training im Fitnessstudio, vor allem wenn man die Kurven, Drehungen und Belastungen berücksichtigt", hob sie hervor.
Mitte Oktober hatte Brignone gesagt, dass es unmöglich sein werde, "vor Januar oder direkt vor den Olympischen Spielen wieder in den Wettbewerb einzusteigen".
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