Olympia 2026: Marco Odermatt hadert nach Platz vier in der Abfahrt - Franjo von Allmen nach Gold "wie im Film"
VonLukas Fegers
Update 07/02/2026 um 16:45 GMT+1 Uhr
Marco Odermatt, als Favorit auf Olympia-Gold in die Abfahrt gegangen, verpasste auf der legendären Stelvio von Bormio als Vierter überraschend das Podium - und war darüber sichtlich enttäuscht. "Eine Medaille habe ich mir schon erhofft, im Speziellen mit einer fehlerlosen Fahrt. Ich weiß wirklich nicht, wo ich Zeit verloren habe", sagte der Schweizer im "ORF" und zeigte sich durchaus ratlos.
Odermatt exklusiv nach Platz vier: "Bin sehr enttäuscht"
Quelle: Eurosport
"Niemand will den vierten Platz bei den Olympischen Spielen haben", betonte der 28-Jährige im Eurosport-Interview.
Und auch am "SRF"-Mikrofon stellte er das noch drastischer klar: "Es ist schon scheiße, bei Olympia Vierter zu werden. Das ist etwa der blödeste Platz, den man haben kann."
Mit seinem Lauf sei er eigentlich zufrieden gewesen. Er sei ins Ziel gekommen und habe gedacht, "es sei richtig gut gewesen. Ich weiß nicht, wo ich hätte schneller fahren können."
Zwar hatte Odermatt die von Landsmann Alexis Monney zunächst aufgestellte Bestzeit um fünf Hundertstel geknackt.
Doch weil kurz darauf Weltmeister Franjo von Allmen (1:51,61 min) einen Traumlauf hinlegte, Odermatts Zeit um satte 70 Hundertstel pulverisierte und auch die beiden Italiener Giovanni Franzoni und Dominik Paris schneller als Odermatt unterwegs waren, blieb für den viermaligen Gesamtweltcupsieger nicht einmal die Bronzemedaille übrig.
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Mit Mini-Vorsprung im Ziel: Odermatt schlägt Kumpel Monney
Quelle: Eurosport
"Wieso ich unten so viel Zeit verloren habe, dafür habe ich noch keine Erklärung", ergänzte Odermatt im "SRF"-Interview: "Über San Pietro bin ich weit gesprungen, das zeigt, dass man schnell ist. Schlussendlich ist von oben bis unten immer was liegen geblieben. Abhaken, es sind noch zwei, drei große Chancen da. Aber logisch, der tut schon weh."
Olympiasieger von Allmen "wie im Film"
Ganz anders war natürlich die Gefühlslage bei seinem Schweizer Teamkollegen von Allmen. Er könne seine Gefühle noch nicht in Worte fassen, sagte der 24-Jährige nach seinem Abfahrtscoup im Eurosport-Interview: "Im Moment fühlt es sich wie im Film an."
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Von Allmen nach Goldcoup: "Fühlt sich an wie im Film"
Quelle: Eurosport
Er habe probiert, Spaß am Skifahren zu haben, führte von Allmen aus: "Ich war am Morgen wirklich entspannt und habe versucht, das gute Gefühl zu behalten und alle Puzzleteile vom Training zusammenzusetzen."
Das gelang ihm am Samstagmittag auf der Stelvio eindrucksvoll. "Die sieben Zehntel vor Marco waren schon erstaunlich. Die Zeit hat mir verraten, dass es ein guter Lauf und nicht nur mein Gefühl gut war", betonte von Allmen abschließend.
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Abfahrtskrimi: Von Allmen vs. Franzoni im direkten Vergleich
Quelle: Eurosport
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Highlights: Von Allmen hält Italien-Duo im Kampf um Gold auf Abstand
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