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Olympia 2022: Ski-Star Shiffrin sorgt sich um mentale Gesundheit von Sportlern - Biles als Warnung
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Publiziert 03/02/2022 um 12:05 GMT+1 Uhr
Das Thema mentale Gesundheit wird so heiß diskutiert wie nie zuvor. Naomi Osaka und Simone Biles waren 2021 prominente Beispiele für das große Tabuthema in der Welt des Sports. Mit Mikaela Shiffrin und Petra Vlhova haben sich nun zwei Topstars des Ski-Sports zu Wort gemeldet. Gerade Olympia sowie der Druck, Medaillen zu gewinnen, sind laut Shiffrin "wirklich sehr stressig und unangenehm".
Mikaela Shiffrin
Fotocredit: Getty Images
Die Erwartungshaltung eines ganzen Landes lastete auf Kunstturnerin Simone Biles. Letztenendes war der Druck zu groß und die US-Amerikanerin zog sich bei den Olympischen Spielen in Tokio von vier ihrer fünf Finals zurück.
Eine Entscheidung, die ihre Landsfrau Mikaela Shiffrin nur zu gut versteht. "Ich weiß nicht, ob es jemals einen Athleten gegeben hat, von dem mit einer solchen Vehemenz ein Sieg erwartet wurde", wird die 73-malige Weltcupsiegerin bei "Olympics.com" zitiert.
Sich in einer solchen Situation zu befinden, sei das Schwierigste überhaupt. "Ich meine, diese Position ist mir auch bekannt. Es ist niemals leicht zu gewinnen. Es ist niemals leicht die Dinge zu tun, die sie macht", so Shiffrin weiter.
Das Leben als Profisportler sei nicht immer nur "wie Regenbögen. Sonnenschein und Schmetterlinge", stellte sie klar.
Petra Vlhova und Sara Takanashi wissen um Leistungsdruck
Bei den Winterspielen in Peking werden die Scheinwerfer nun wieder einmal voll auf die US-Amerikanerin gerichtet sein. Auch auf Petra Vlhova lasten nach dem Gewinn der kleinen Kristallkugel im Slalom keineswegs geringere Erwartungen.
Die Slowakin weist daher ebenfalls auf das warnende Beispiel Biles hin: "Wir wissen, wie man gewinnt. Aber wir sind immer noch Menschen. Wir sind keine Maschinen."
Skispringerin Sara Takanashi weiß ebenso ein Lied von zu hohem Leistungsdruck zu singen. Mentale Gesundheit stehe bei den Athleten im Mittelpunkt, so die Rekord-Weltcupsiegerin. "Jeder kann mal enttäuscht sein. Auch ich fühle mich manchmal so, habe aber immer das meiste rausgeholt und positiv gedacht", erklärte die Japanerin.
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