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AJ Ginnis äußert sich nach seiner Disqualifikation beim Slalom-Weltcup in Palisades Tahoe zu seinem Einfädler
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Publiziert 27/02/2023 um 12:24 GMT+1 Uhr
Mehrere Minuten lang stand AJ Ginnis beim Slalom-Weltcup in Palisades Tahoe (USA) auf dem ersten Platz, dann wurde er nach Studium der Videoaufnahmen aufgrund eines Einfädlers disqualifiziert. In einem "ORF"-Interview nahm der 28-Jährige Stellung zu der Situation. Er bekannte, sich "nicht hundertprozentig sicher" gewesen zu sein, ob er die Stange verfehlt habe, erkannte die Entscheidung aber an.
Nix mit erstem Weltcup-Sieg: Ginnis wird disqualifiziert
Quelle: Eurosport
Es wäre eine Sensation im alpinen Skiweltcup gewesen. AJ Ginnis war im dichten Schneetreiben von Platz vier im ersten Lauf auf den ersten Platz hochgeschossen - scheinbar der erste Sieg eines Griechen überhaupt in der Geschichte des Skisports.
Nach dem Rennen wurde eine Situation im oberen Drittel aber als Einfädler gewertet und disqualifiziert.
Das Resultat: Der 21-jährige Norweger .
Dem Griechen war seine Enttäuschung deutlich anzumerken, dennoch gratulierte der Sportsmann seinem Kontrahenten sofort zum Erfolg.
Ginnis: "Schaut nicht gut aus für mich"
In einem Interview mit dem österreichischen Fernsehsender "ORF" konnte er bereits wieder über sein Malheur lachen. Belustigt nahm er die Anmerkung des Reporters, er sei für ungefähr 15 Minuten der Sieger gewesen, auf. Der 28-Jährige kommentierte die knifflige Situation aus seiner Sicht: "Ich habe die Stange auf dem Außenski gefühlt."
Er habe "gedacht, dass es sich ausgeht, und einen kurzen Schwung gemacht".
"Ich war mir nicht hundertprozentig sicher. Ich habe dann gedacht, ich fahre weiter", so der Grieche. Die Entscheidung der Organisatoren erkannte er aber vollends an: "Auf den Videos schaut es nicht gut aus für mich." Aufgrund seiner Formstärke können die Griechen aber weiterhin von einem Erfolg ihrer großen Ski-Hoffnung träumen.
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