Die Geschichte um den Gold-Coup Ledeckás wird immer kurioser.
Nicht nur, dass die amtierende Snowboardweltmeisterin die Ski-Welt mit ihrem Sensationssieg auf den Kopf gesetllt hatte und die Favoritinnen schockte, nun kommt ein weiteres Detail aus dem kuriosen Drehbuch des Olympia-Märchens ans Licht.
Die Skier, mit denen die Tschechin zu Gold fuhr, gehörten einmal der Olympiasiegerin im Riesenslalom, Mikaela Shiffrin. Das erklärte Ledecká-Trainer Bank am Tag nach der Sensation gegenüber Reuters im "Tschechischen Haus" in Pyeongchang. Bei den Materialtests vor dem Super-G hätten sich die Bretter der US-Amerikanerin als die schnellsten erwiesen - obwohl Ledecka diese schon seit über 18 Monaten benutzt:
PyeongChang
Vonn im ersten Abfahrts-Training vorn
18/02/2018 AM 04:01
Wir haben ein paar neue Skier und ein paar alte genommen und ja, das waren Mikaela Shiffrins Ski.
Bank verriet weiter:
Unser Servicemann hat sie oft gewachst und wir haben sie getestet - sie waren die schnellsten Ski und deshalb haben wir sie [für das Rennen] ausgewählt.
Ex-Besitzerin Shiffrin ging im Super-G nicht an den Start. Zuvor holte sie Gold im Riesenslalom, wurde aber ihrer Favoritenrolle im Slalom nicht gerecht. Die Amerikanerin musste sich in ihrer Paradedisziplin mit Platz vier begnügen.
Ledecka verzichtete am Tag nach ihrem Olympiasieg auf einen Start im ersten Abfahrtstraining (im Unterschied zu Shiffrin). Den Speed-Test entschied Lindsey Vonn für sich.
PyeongChang
Mit Video | Hirscher nach Zauberlauf auf Gold-Kurs
18/02/2018 AM 02:41
PyeongChang
Ups! Tschechisches Fernsehen zeigt Ledecka-Goldlauf nicht
17/02/2018 AM 20:21