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Olympia 2018: Matthias Mayer holt Gold im Super-G
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Publiziert 16/02/2018 um 04:23 GMT+1 Uhr
Matthias Mayer hat die norwegische Dominanz im olympischen Super-G durchbrochen. Der Abfahrts-Olympiasieger von Sotschi sicherte sich am Freitag in der Bestzeit von 1:24,44 Minuten die zweite Goldmedaille für Österreichs Skirennläufer. Mayer lag 0,13 Sekunden vor dem Schweizer Beat Feuz, der am Vortag in der Abfahrt Bronze gewonnen hatte. Dritter wurde der favorisierte Kjetil Jansrud (+0,18).
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Mayer erklärte nach seinem Olympia-Sieg im "ORF" völlig perplex:
Der Österreicher weiter:
Dieses Mal stellte Mayer alle in den Schatten. Konkurrent Jansrud hatte vor vier Jahren im Super-G noch triumphiert und in Südkorea bereits Silber in der Abfahrt geholt. Bei den vier vorherigen Winterspielen war der Sieg im Super-G immer an einen Norweger gegangen.
Dreßens Medaillentraum geplatzt
Somit ist auch die vage Hoffnung von Thomas Dreßen auf eine Medaille in Pyeongchang endgültig geplatzt. Während Matthias Mayer die alpin-verrückten Österreicher einen Tag nach dem Debakel von Team Austria in der Abfahrt mit seinem überraschenden Super-G-Triumph in Freudentaumel versetzte, musste sich Dreßen als Zwölfter klar geschlagen geben.
Mayer, Abfahrts-Olympiasieger von Sotschi, durchbrach mit seinem Sieg auch die Dominanz der Norweger in der zweiten Speed-Disziplin. Der 27 Jahre alte Österreicher, der im Kombinations-Slalom noch spektakulär gestürzt war, verhinderte einen Rekord der Skandinavier, die zum fünften Mal in Folge einen olympischen Super-G hätten gewinnen können - auch in einer anderen Disziplin ist dies noch keinem Land gelungen.
Doch Sotschi-Olympiasieger Kjetil Jansrud musste sich 18 Hundertstelsekunden hinter Mayer mit Bronze begnügen, Silber holte der Schweizer Beat Feuz (+0,13), der in der Abfahrt hinter Jansrud noch Dritter geworden war. Jansruds großer Landsmann Aksel Lund Svindal wurde Fünfter und verpasste es einen Tag nach seinem Triumph auf der Abfahrt, als erster Mann in der olympischen Geschichte bei ein und denselben Spielen beide Speed-Rennen zu gewinnen.
Sander wird bester Deutscher
Bester Deutscher noch vor Dreßen war Andreas Sander, der als Achter überzeugte. "Ich bin deutlich besser gefahren als in der Abfahrt. Ich habe mir mehr zugetraut", sagte Sander, der in der Abfahrt Zehnter geworden war, im "ZDF". Ganz zufrieden war er aber nicht: "Ich bin schon einmal besser Ski gefahren. Schade, dass ich das bei einem Großereignis nicht abrufen kann."
Sepp Ferstl, der in dieser Saison sensationell den Super-G in Gröden gewonnen hatte, enttäuschte und erreichte nicht die Top 20.
"Das vorletzte Tor habe ich gerade noch erwischt, und dann habe ich grün gesehen", sagte der überglückliche Mayer, der nach seinem Sturz drei Tage zuvor vor allem seinen beiden Physiotherapeuten dankte und strahlend hinzufügte: "Heute ist ein großartiger Tag!"
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