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Slalom in Semmering: Mikaela Shiffrins Siegesserie hält auch am Zauberberg - Lena Dürr erwischt gebrauchten Tag
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Update 28/12/2025 um 21:22 GMT+1 Uhr
Mikaela Shiffrin hat auch den fünften Slalom der Saison in Semmering gewonnen. Die US-Amerikanerin, die nach dem ersten Lauf nur auf Rang vier gelegen hatte, fuhr im zweiten Durchgang noch ganz oben aufs Treppchen und ließ Camille Rast (+0,09 Sekunden) und Lara Colturi (+0,57) hinter sich. Lena Dürr erwischte einen gebrauchten Tag und landete nur auf Platz 17 (+5,83).
Highlights: Von vier auf eins! Shiffrin siegt in Hundertstel-Krimi
Quelle: Eurosport
Lena Dürr nur auf Platz 17, die Teamkolleginnen ausgeschieden: Das letzte Rennen des Jahres war für die deutschen Skirennläuferinnen eines zum Vergessen.
Beim Slalom unter Flutlicht auf dem Zauberberg im österreichischen Semmering war die sechste Podiumsplatzierung im Olympischen Winter ebenso außer Reichweite wie ein Ergebnis unter den ersten zehn.
Im 15. Wettbewerb der Saison war bereits nach dem ersten Lauf klar, dass der Kehraus des Jahres nicht von Erfolg gekrönt sein würde: Bei widrigsten Pistenbedingungen kamen Emma Aicher und Jessica Hilzinger nicht bis ins Ziel, Dürr lag als Zwölfte mit 3,04 Sekunden Rückstand schon weit zurück.
Auch der zweite Lauf missriet ihr dann völlig. Zum ersten Mal seit drei Jahren kam sie in einem Slalom nicht unter die Top 15.
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Mit Aufholjagd zum Sieg: Shiffrin hext am Zauberberg
Quelle: Eurosport
Protest-Wirrwarr wegen Shiffrins Strecken-Besichtigung
Nicht zu bremsen war erneut Mikaela Shiffrin: Fünfter Slalom, fünfter Sieg - nach einer Aufholjagd baute die Amerikanerin ihre Bestmarke auf nunmehr acht Siege am Zauberberg aus.
"Es war hart heute", sagte die 30-Jährige, die sich mit Bestzeit im zweiten Lauf von Rang vier aus verbesserte. Bei ihrem bereits 106. Weltcupsieg lag Shiffrin am Ende knapp vor Weltmeisterin Camille Rast (Schweiz/+0,09 Sekunden) und Lara Colturi (Albanien/+0,57).
Ein bisschen musste Shiffrin um den Sieg allerdings zittern: Zwischenzeitlich wurde berichtet, Österreich und die Schweiz hätten Protest bei der Rennjury eingelegt. Angeblich weil die Slalom-Königin bei der Besichtigung des zweiten Laufs das Zeitlimit überschritten hatte.
Wie Shiffrin später bei Eurosport berichtete, habe sie die FIS-Jury dabei jedoch auf eine in ihren Augen unfahrbare Gefahrenstelle aufmerksam gemacht, weshalb der Kurs für den zweiten Durchgang kurzfristig geändert wurde. Das sorgte zwar teilweise für Unmut, offenbar wurde jedoch auf einen offiziellen Protest verzichtet.
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Kursumsetzung erhitzt Gemüter: Shiffrin klärt bei Eurosport auf
Quelle: Eurosport
Slalom in Semmering: Aicher scheidet aus
Aicher war im ersten Lauf zunächst besser unterwegs gewesen als Dürr. Nach der siebtbesten letzten Zwischenzeit aber fädelte sie schon in Sichtweite des Ziels ein. "Es ist blöd. Es ist passiert, aber es nervt", sagte die 22 Jahre alte Allrounderin.
Im 15. Wettbewerb der Saison blieb sie zum fünften Mal ohne Punkte. Zum zweiten Mal schied sie dabei in einem Slalom aus.
Dürr war am Vortag mit Platz zehn bereits im Riesenslalom die beste deutsche Platzierung gelungen. Beim dritten Saisonsieg von Österreichs Olympia-Hoffnung Julia Scheib waren die deutschen Frauen aber auch als Mannschaft so gut wie lange nicht: Neben Dürr holten auch Aicher (19.) und Jana Fritz (24.) Weltcup-Punkte - im Riesenslalom hatte es das seit 2013 nicht mehr gegeben.
Beeindruckend war dabei vor allem die Leistung von Fritz. Im vierten Weltcup-Rennen ihrer Karriere fuhr die 20-Jährige aus Reutlingen mit der hohen Startnummer 52 erstmals in den zweiten Lauf und zu ihren ersten Punkten.
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(mit SID)
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"Sau aggressiv": Aicher hadert mit Piste am Zauberberg
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