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Alpine Ski-WM: Marco Odermatt gewinnt Gold im Riesenslalom - Alexander Schmid fährt auf Rang 15
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Publiziert 17/02/2023 um 21:45 GMT+1 Uhr
Der Schweizer Marco Odermatt gewinnt nach der Abfahrt erneut Gold in einem grenzwertigen WM-Riesenslalom. Die deutsche Hoffnung Alexander Schmid ist chancenlos und fährt halb k.o. nur auf Rang 15. Die letzten Medaillenhoffnungen ruhen nun auf den Slalom-Assen Lena Dürr und Linus Straßer, die am Wochenende an den Start gehen.
Alexander Schmid
Fotocredit: Getty Images
Alexander Schmid war nach einem "Schlag ins Gesicht" schon in der ersten Runde stehend k.o. Aufgeben aber kam für den stolzen Parallel-Weltmeister beim Riesenslalom-Kampf auf der Eisbahn von Courchevel nicht in Frage. Schmid hielt durch, in seinem zähen Ringen mit der grenzwertig präparierten Piste blieb ihm trotzdem nur Rang 15.
"Am Mittwoch war mein Tag, heute nicht", sagte der Allgäuer: "Ich hätte es gerne anders gehabt, aber ich muss einfach das Positive mitnehmen. Und da muss ich an vorgestern denken." An seinen Gold-Tag.
Keiner war im Duell mit der fiesen Piste, von "ARD"-Experte Felix Neureuther als "Glasplatte" verurteilt, stärker als Marco Odermatt. Dem Schweizer Wunderknaben, zunächst auf Rang zwei platziert, gelang ein starker Finallauf, 0,32 Sekunden lag er danach vor seinem Teamkollegen Loic Meillard. Marco Schwarz aus Österreich verspielte seine komfortable Halbzeit-Führung, rettete aber Bronze. Der zweite deutsche Starter Fabian Gratz schied im zweiten Durchgang aus.
Trotz seiner Kritik an der Piste sah nicht nur Neureuther einen "würdigen" Weltmeister in Odermatt. "Der Kerle, den gibt's nur alle 100 Jahre, an dem werden wir noch viel Freude haben", sagte er begeistert.
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Ski-WM 2023: Alexander Schmid enttäuscht nach dem ersten Durchgang des Riesenslaloms
Fotocredit: Getty Images
Odermatt einer der ganz Großen
Odermatt reiht sich ein bei den ganz Großen: Das WM-Double aus Abfahrt und Riesenslalom war zuvor nur Toni Sailer, Zeno Colo, Jean-Claude Killy und Aksel Lund Svindal gelungen. "Es sind nicht ganz die großen Emotionen wie nach der Abfahrt, aber es fühlt sich noch immer unglaublich an", sagte der 25-Jährige.
Schmid kam mit dem Untergrund dagegen gar nicht zurecht, schon nach dem ersten Lauf war er so weit zurück wie am Ende. "Drei Sekunden sind ein Schlag ins Gesicht", sagte er und bekannte etwas bedröppelt: Enttäuschung sei "definitiv" da, er habe sein Ziel verfehlt.
Mit ein Grund: Der Rummel um ihn. "Schöner Stress" sei das gewesen, "aber ich bin's halt einfach nicht gewohnt." Grämen muss sich Schmid freilich nicht: Am Sonntag wird er als erster deutscher Weltmeister seit 34 Jahren nach Hause fahren.
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Marco Odermatt holt WM-Gold im Riesenslalom
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Mediallenhoffnungen: Dürr und Straßer
Außerdem hat er zwei Teamkollegen einen Gefallen getan: Lena Dürr und Linus Straßer, die großen deutschen Medaillenhoffnungen für die Slalom-Rennen am Samstag und Sonntag, sind von der Rolle des Erlösers befreit, auch wenn Straßer betonte: "Lena und ich fahren für unsere Medaille."
Dürr (31) und Straßer (30) haben in den beiden vergangenen Jahren gezeigt, warum sie schon lange als große Talente galten. In diesem Winter legte vor allem Dürr nochmals zu: Seit Weihnachten und einem Skiwechsel fuhr sie wie im vergangenen Winter vier Mal aufs "Stockerl", gekrönt von ihrem Sieg im letzten Slalom vor der WM, bei dem sie Ski-Königin Mikaela Shiffrin bezwang. Zwischendurch gab es aber auch den Rückschlag bei Olympia: Rang vier nach Führung im ersten Lauf.
Wie Dürr weiß Straßer, dass der Aufstieg in die Weltelite früher hätte gelingen können, "aber ich habe es halt nicht auf die Reihe bekommen". Nun ist er einer von vielen Kandidaten auf eine Medaille, und das, sagt er, "ist ein schönes Gefühl". Es soll noch besser werden. Auch für Dürr.
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(SID)
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Highlights: Odermatt holt im Riesenslalom das WM-Double
Quelle: Eurosport
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