Ski-WM 2023: Mikaela Shiffrin holt Gold im Riesenslalom und schreibt Geschichte
Mikaela Shiffrin hat bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften von Courchevel und Méribel Geschichte geschrieben. Der Superstar holte Gold im Riesenslalom. Shiffrin war bereits Weltmeisterin im Super-G (2019), viermal im Slalom (2013, 2015, 2017, 2019) und in der Kombination (2021). Auf der Roc de Fer verwies die 27-Jährige Federica Brignone (+0,12 s) und Ragnhild Mowinckel (+0,22 s) auf die Plätze.
Highlights Riesenslalom: Shiffrin nervenstark, Worley patzt
Quelle: Eurosport
"Ich bin sehr emotional im Moment. Beim Weltcupfinale im vergangenen Jahr habe ich auch geführt und bei Sonne im zweiten Durchgang so viel Zeit verloren. Ich dachte, das passiert mir heute wieder. Ich war noch nie so nervös", erklärte Mikaela Shiffrin beim "ORF".
Die Ausnahmesportlerin ging als Führende in den Finaldurchgang und legte einen wilden Ritt hin.
"Es war so am Limit, da darfst du nicht rausfliegen und musst dich anstrengen, um drinzubleiben", so die Siegerin.
Die WM-Goldmedaille im Riesenslalom hatte der US-Amerikanerin noch gefehlt. Bislang standen zwei Silberplätze (2017, 2021) und ein Bronzerang (2019) zu Buche.
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Wilder Ritt zu WM-Gold: Shiffrin gewinnt den Riesenslalom
Quelle: Eurosport
Durch den Coup von Méribel hat Shiffrin nun WM-Titel in vier Einzel-Disziplinen auf dem Konto, einzig in der Abfahrt und im Parallel-Event triumphierte sie bei Weltmeisterschaften noch nicht.
Vor Shiffrin war es nur Tina Maze, Pirmin Zurbriggen, Bode Miller, Jean-Claude Killy, Marielle Goitschel und Toni Sailer gelungen, in vier unterschiedlichen Disziplinen Gold abzuräumen.
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'I got so nervous' - Shiffrin reacts to giant slalom gold
Quelle: Eurosport
Die Schwedin Anja Pärson brachte es als einzige Athletin sogar in fünf verschiedenen Disziplinen zu WM-Titel-Ehren.
Worley im Pech, Gut-Behrami knapp am Podest vorbei
Pech hatte Worley, die nach dem ersten Lauf mit nur 12/100-Sekunden Rückstand aussichtsreich auf Platz zwei lag, im zweiten Durchgang aber wegrutschte und ausschied.
Die 33-jährige Französin galt als Mitfavoritin, hatte bereits 2013 und 2017 Gold im Riesenslalom gewonnen.
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Mowinckel bei Eurosport zu Bronze: "Ich bin so aufgeregt"
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Titelverteidigerin Lara Gut-Behrami belegte Rang vier (+0,31 s). Auf Fünf folgte Super-G-Weltmeisterin Marta Bassino, die ihre Chancen mit einer schwachen Leistung bereits im ersten Lauf verspielte, im zweiten Durchgang aber aufdrehte und letztlich 0,80 s Rückstand hatte.
Einen gebrauchten Tag erwischte das deutsche Team. Während Kira Weidle und Jessica Hilzinger im 1. Durchgang ausschieden und das Ziel nicht erreichten, handelte sich Emma Aicher zunächst 3,21 s Rückstand ein.
Im zweiten Lauf zeigte sich die 19-Jährige verbessert, konnte aber nicht mehr in die Top 30 einbrechen.
Shiffrin auf Rang zwei in der ewigen Bestenliste
Der Sieg von Shiffrin kam wenig überraschend.
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Überragend im Schlussteil - Shiffrin setzt Bestzeit im 1. Durchgang
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Von den bisherigen acht Weltcup-Rennen im Riesenslalom in diesem Winter hat sie fünf gewonnen, darunter die vergangenen drei nacheinander.
Mit nunmehr sieben Titeln und 13 Medaillen bei Weltmeisterschaften liegt sie in der ewigen Bestenliste auf Rang zwei hinter der deutschen Ski-Legende Christl Cranz (15 Medaillen/12 Gold).
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Kuriose Szene bei WM: Fahne mitgenommen und abgewunken
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