Ski-WM 2023: Schmid im Riesenslalom weit zurück - Schwarz führt nach 1. Durchgang vor Odermatt

Alexander Schmid ist bei der Ski-WM 2023 im Riesenslalom nicht der erhoffte nächste gute Lauf gelungen. Nach dem ersten Durchgang lag der Weltmeister des Parallel-Rennens 3,06 Sekunden hinter dem führenden Österreicher Marco Schwarz (1:19,47 Minuten) nur auf Rang 19. Der Schweizer Abfahrtsweltmeister Marco Odermatt war Zweiter (+0,58 Sekunden), Zan Kranjec Dritter (Slowenien/+0,76).

Bestzeit vor Odermatt: Schwarz zeigt überragenden Riesenslalom

Quelle: Eurosport

Mit Marco Schwarz (1.), Manuel Feller (5./+1,27 Sekunden) und Stefan Brennsteiner (6./+1,37) platzierten sich gleich drei Österreicher in den Top sechs.
Alexander Schmid kam dagegen gar nicht gut zurecht und verlor auf der langen Strecke kontinuierlich Zeit. "Drei Sekunden sind schon ein Schlag ins Gesicht. Ich habe von oben bis unten einfach keinen Zug reinbekommen", sagte er im "ARD": "Das summiert sich dann. Das ist schon gewaltig."
Für den zweiten Durchgang (ab 13:30 Uhr live bei Eurosport und discovery+) wolle er "vielleicht was am Material verändern" und die Sache "ein bisschen aggressiver" angehen. Auf den Bronzerang fehlen Schmid, der nicht unter die besten 15 kam, aber schon 2,30 Sekunden.
Kombinationssilbergewinner Schwarz zeigte sich dagegen mit seiner Laufbestzeit sehr zufrieden. "Ich hatte von oben bis ins Ziel ein gutes Gefühl. Es war bei manchen Toren eisig und an anderen sehr griffig - meine Skier haben dank meines Servicemannes gut zu den Bedingungen gepasst", sagte er bei Eurosport

Österreich hofft auf Gold - Odermatt lauert

Schwarz' Devise für den zweiten Durchgang laute nun "volle Attacke".
Die große Skination Österreich hat bei der Weltmeisterschaft in Méribel und Courchevel zwar schon sechs Medaillen gewonnen, aber noch keine goldene (drei Silber, drei Bronze - Medaillenspiegel).
Abfahrtsweltmeister und Riesenslalom-Olympiasieger Marco Odermatt aus der Schweiz liegt jedoch mit 0,58 Sekunden Rückstand noch in Schlagdistanz.
Der 25-Jährige strebt das erste Abfahrts- und Riesenslalom-Gold seit Aksel Lund Svindal (Norwegen) 2007 an.
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Dieser Fehler kostet: Odermatt kurz verdreht

Quelle: Eurosport

Kilde raus - Neureuther kritisiert eisige Strecke

Zwischen Zan Kranjec (3./+0,76) und Feller liegt noch Odermatts Landsmann Loic Meillard (4./+1,13). Aleksander Aamodt Kilde (Norwegen) schied aus.
"Ich habe die Linie verloren und kam nicht mehr richtig rein", sagte er bei Eurosport: "Am Ende war es ein Mix - wenig Riesenslalom trainiert, dann das Eis und ein sehr drehender Kurs."
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"Mr. Oberschenkel" Kilde scheitert früh im Riesenslalom

Quelle: Eurosport

Die Verhältnisse auf der L'Eclipse verlangten den Athleten alles ab.
"Das ist ein Eislaufplatz, da könntest du mit Schlittschuhen runterfahren", sagte "ARD"-Experte Felix Neureuther, "das ist gnadenlos, brutal, extrem, richtig zäh." Bei einer Laufzeit von rund 1:20 Minuten war zudem Kondition gefragt.

Von Hohenlohe mit 64 noch am Start

Insgesamt waren im "Riesen" 100 Athleten aus aller Herren Länder am Start.
Hubertus von Hohenlohe wagte sich mit 64 Jahren für Mexiko erneut auf die Piste, schied aber nach wenigen Toren aus.
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Im "Catsuit": Von Hohenlohe (64) schwebt über die Piste

Quelle: Eurosport

Insgesamt kamen 64 Fahrer fehlerfrei unten an - die rote Laterne ging an den Schweiz-Ghanaer Carlos Mäder mit 42,91 Sekunden Rückstand.
(mit SID)
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"Tanz auf rohen Eiern": Ghanaer mit 43 Sekunden Rückstand im Ziel

Quelle: Eurosport

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