Ski-WM 2025: Mikaela Shiffrin muss Start im Riesenslalom absagen - Kehrtwende bei Team-Kombination bei US-Star

Mikaela Shiffrin hat ihre Pläne bei der Ski-WM im österreichischen Saalbach-Hinterglemm über den Haufen geworfen. Die US-Amerikanerin sagte den Start im Riesenslalom ab - wird aber nun doch in der Team-Kombination an den Start gehen - allerdings nach wie vor nicht mit Superstar und Comebackerin Lindsey Vonn. Stattdessen wird sie mit Abfahrts-Weltmeisterin Breezy Johnson um die Medaillen kämpfen.

Erster Sieg überhaupt: Johnson kürt sich zur Abfahrts-Weltmeisterin

Quelle: Eurosport

"Keine Weltmeisterschaft im Riesenslalom für mich. Ich habe meine ganze Energie darauf verwendet, mich im Riesentorlauf in Form zu bringen, um am Donnerstag bei der WM in Saalbach starten zu können": Damit beginnt Shiffrin ihren Post auf Instagram, in dem sie ihre Absage verkündet.
Gefolgt von emotionalen Worten, die sich auf ihren schweren Sturz in Killington mit darauffolgender Operation beziehen. Sie habe mentale Probleme sowie eine posttraumatische Belastungsstörung.
Nun gab sie zu, dass sie "nicht damit gerechnet habe", dass die Verletzung ihr so viele psychische und posttraumatische Probleme bereiten würde. Es sei "herzzerreißend" für sie gewesen festzustellen, "wie viel Angst" sie vor dieser Disziplin habe, "die ich noch vor zwei Monaten so sehr liebte".
Wo sich eine Türe schließt, öffnet sich manchmal eine andere, so ist es auch bei Shiffrin. Die zweifache Olympiasiegerin wird statt des Riesenslaloms nun doch an der Team-Kombination teilnehmen. Diese Entscheidung hat allerdings einen Beigeschmack.

Shiffrin fährt Team-Kombination nicht mit Vonn

Die 29-Jährige wird am Dienstag (ab 10:00 Uhr im Liveticker) erstmals in Saalbach an den Start gehen - allerdings nicht mit dem anderen US-Superstar Lindsey Vonn - sondern mit der frisch gebackenen Abfahrtsweltmeisterin Breezy Johnson.
Vonn hatte noch kürzlich verlauten lassen, dass sie sich über einen gemeinsamen Wettkampf mit Shiffrin gefreut hätte - diese sagte allerdings die Team-Kombination ab - vorerst. Nun kam die Wende - und die Bitte von Johnson, gemeinsam auf Gold-Jagd zu gehen.
Shiffrin fühle sich sehr geehrt, mit Johnson als Team die USA vertreten zu dürfen - das Duo verbindet eine lange gemeinsame Geschichte:
Wir waren Zimmergenossinnen, Konkurrentinnen und Freundinnen. Und sie hat Recht ... es wird so cool sein, den Kreis zu schließen.
Johnson ist trotz ihres aktuellen Erfolges nicht unumstritten. Im Mai letzten Jahres hatte sie eine 14-monatige Doping-Sperre akzeptieren müssen. Da diese allerdings rückwirkend zum 10. Oktober 2023 begann, war es ihr möglich, bei der WM in Saalbach teilzunehmen.

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Drama um Shiffrin! Superstar stürzt und verpasst die "100"

Quelle: Eurosport


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