Stefan Brennsteiner verliert Ski im WM-Riesenslalom in Saalbach-Hinterglemm: "Das ist schon sehr bitter"

Riesiges Pech für Stefan Brennsteiner: Beim WM-Riesenslalom in Saalbach-Hinterglemm löste sich beim Österreicher schon nach wenigen Fahrsekunden die Bindung am Ski. Der Ski rutschte weg, und das Rennen war für den 33-Jährigen früh beendet. Der Lokalmatador ließ seiner Wut freien Lauf, hob die Latte zunächst auf, um sie dann später am Pistenrand in den Schnee zu pfeffern.

Ski weg, Frust raus! Riesenpech für Brennsteiner beim Heimspiel

Quelle: Eurosport

"Vielleicht war ich ein bisschen unsauber. Aber ich bin sicher schon Schwünge gefahren, die viel unsauberer waren. Und die Bindung hat gehalten", zeigte er sich im Eurosport-Interview enttäuscht.
Doppelt bitter: Die Weltmeisterschaften waren für Brennsteiner nicht nur ein Heimspiel, weil sie in Österreich stattfinden. Er ist gebürtig aus Zell am See, das gerade einmal rund 30 Kilometer von Saalbach-Hinterglemm entfernt ist.
Der Riesenslalom war sein einziges Rennen der Titelkämpfe. "Ich hätte hier brutal gerne gut performt. Das ist schon sehr bitter", sagte er.
Bindungen an Skiern sind so konzipiert, dass sie bei Stürzen aufgehen sollen, um im Idealfall schwerere Verletzungen zu verhindern. Teilweise lösen sie sich aber bereits, wenn die Fahrerinnen und Fahrer einen Schlag erwischen - so geschehen bei Brennsteiner.

Bindungen sollen sich erst mit Airbag lösen

Wie Eurosport-Kommentator Guido Heuber bei der Übertragung des Rennens erklärte, arbeite man daran, dass sich die Bindungen erst lösen, wenn auch der Airbag aufgeht.
In dem Falle könnte sich die Häufigkeit von Vorfällen wie bei Brennsteiner in diesem WM-Rennen in etwa halbieren.
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"Das ist schon sehr bitter": Brennsteiner hadert mit Pech

Quelle: Eurosport


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