Mikaela Shiffrin stellt frühen Weltcupstart in Sölden im Oktober infrage: "Macht es wirklich Sinn?"

Mikaela Shiffrin blickt besorgt auf den bevorstehenden Weltcupstart Ende Oktober in Sölden und das weiterhin fast sommerliche Wetter in den Alpen. "Ich kann jederzeit, auch bei warmen Temperaturen, in den mentalen Zustand kommen, um Rennen zu fahren", meinte die Rekord-Weltcupsiegerin bei einem Medientermin im österreichischen Altenmarkt, fügte jedoch an: "Aber macht es wirklich Sinn?"

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Quelle: Eurosport

Sie stelle sich mehrere Fragen: "Bis zu welchem Grad sollen wir unsere Umwelt an einen Zeitplan anpassen, den wir haben wollen? Oder sollten wir unsere Zeitpläne an die Umwelt anpassen?"
Aus Sicht von Shiffrin sollte der Rennkalender daher "überdacht werden". In Sölden herrschten am Freitag, 13. Oktober, also zwei Wochen vor den ersten Riesenslaloms der Saison, bis zu 20 Grad. Weit weg von Winterwetter.
Die Fotos aus Sölden sehen daher "nicht nach einem Rennhang aus", findet die US-Amerikanerin: "Aber die Ötztaler werden es schon hinbringen. Nur: Ich denke, man sollte den Termin für dieses Rennen überdenken."
Auch sie selbst fühle sich noch "überhaupt nicht" bereit für die anstehende Weltcupsaison, gab Shiffrin weiter zu.
Die 28-Jährige hatte zuvor bereits gemeinsam mit rund 150 anderen Athleten und Athletinnen in einem offenen Brief an den Weltverband FIS gefordert, dass dieser im Kampf gegen den Klimawandel mehr unternehmen soll. Am 28. und 29. Oktober wird die neue Saison traditionell mit den beiden Riesenslalom-Rennen bei Herren und Damen eröffnet.
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Quelle: Eurosport

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