Ski Alpin: Schweizer Nachwuchs trainiert auf der Silver Star-Achterbahn im Europa-Park für Slalom-Wettbewerbe
Die Schweiz geht bei der Förderung ihres Ski-Nachwuchses ungewöhnliche Wege. Die Trainier Daniel Albrecht und Didier Plaschy besuchten mit ihren jungen Athleten den Europa Park in Deutschland, um sie mithilfe einer Achterbahn an die G-Kräfte während eines Rennens zu gewöhnen. Dabei erhielten die Talente der Eidgenossen sogar ein Schrei-Verbot, um den Trainingsnutzen zu maximieren.
Themenland: Island - im Hintergrund: Achterbahn "Silver Star", "Europa Park", Rust bei Freiburg, Baden-Württemberg
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Der Schweizer Skiverband Swiss-Ski hat seinen Alpin-Nachwuchs in der Vorbereitung auf die neue Ski-Saison mit einer ungewöhnlichen Methode trainieren lassen.
Dem "Blick" erzählten die verantwortlichen Coaches Daniel Albrecht und Didier Plaschy, dass sie mit ihren Schützlingen Ende September den Europa Park im baden-württembergischen Rust besuchten, mit einem klaren Ziel.
Auf der "Silver Star"-Achterbahn sei die Belastung mit Kräften von bis zu 3G, die auf den Körper wirkten, ähnlich groß, wie bei einer gefahrenen Slalom-Kurve, begründeten die ehemaligen Fahrer die Maßnahme.
Dadurch sei es für die Talente in dem Freizeitpark möglich "die optimale Atemtechnik für Ernstkämpfe auf der Ski-Piste" zu trainieren, so Albrecht.
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Daniel Albrecht ist inzwischen Nachwuchstrainer beim Schweizer Ski-Verband.
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Schrei-Verbot für Talente
Um den Nutzen der Fahrt zu maximieren bekamen die jungen Nachwuchssportlerinnen und -sportler die Anweisung, während der Fahrt nicht zu schreien.
Die Erklärung von Albrecht für das Verbot ist einfach: "Wenn ihr auf der 'Silver Star' aus einer Höhe von 73 Meter in eine Kompression schießt und schreit, kommt sämtliche Luft raus. Aber ein Skirennfahrer benötigt im Wettkampf bei einer Fahrt durch eine anspruchsvolle Kompression eine volle Lunge, damit er nicht komplett zusammengedrückt wird. Darum ist es wichtig, dass während der Höchstbelastung in der Kompression eingeatmet wird."
Welchen Erfolg die neue Trainingsmethode hat, werden die kommenden Winter zeigen.
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Quelle: Eurosport
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