Weltcup-Riesenslalom in Sölden: Mikaela Shiffrin verspielt Halbzeitführung und Podest - Lena Dürr überzeugt

Mikaela Shiffrin hat beim Riesenslalom in Sölden ihre Halbzeitführung verspielt und statt einen 98. Sieg zu feiern letztlich sogar das Podium beim Weltcup-Auftakt verpasst. Dem US-Superstar blieb nur Rang fünf. Der Sieg ging an Federica Brignone aus Italien vor Alice Robinson (Neuseeland). Slalom-Spezialistin Lena Dürr überzeugte mit einem starken zehnten Platz am Rettenbachferner.

Showdown in Sölden: Brignone düpiert Shiffrin im Finale

Quelle: Eurosport

Besser war sie im Riesenslalom nur zweimal gewesen - als Achte in Aspen/USA im November 2011 und Neunte in Maribor/Slowenien im Januar 2010.
"Das tut sehr gut", sagte Dürr zu ihrem gelungenen Auftakt, "ich bin sehr, sehr glücklich."
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Top Ten im Riesenslalom: Dürr glänzt beim Weltcup-Auftakt

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Ebenfalls für das Finale der besten 30 qualifiziert hatte sich Fabiana Dorigo. Die Super-G-Siegerin der Universiade beendete den ersten Durchgang 3,80 Sekunden hinter Shiffrin auf Rang 30. Im Finale arbeitete sie sich sogar auf den 24. Platz nach vorne.
"Ich hoffe, es geht so weiter", sagte die 26-Jährige. In ihrem siebten Weltcuprennen waren das die ersten Punkte für Dorigo.
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Toller Saisonstart: Dorigo holt erstmals Weltcuppunkte

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Nicht bei der Entscheidung dabei war hingegen Emma Aicher. Die 20-Jährige belegte im ersten Lauf neun Hundertstelsekunden hinter ihrer Teamkollegin Dorigo Position 32.
Brignone verriet, dass sie mit ihrem Sieg in Sölden gleichzeitig eine Wette einlösen musste. "Ich habe mit Asja Zenere gewettet, dass ich den Chicken Dance mache", so die Italienerin.
Shiffrin erklärte, dass ihr das Timing gefehlt habe, zeigte sich aber überzeugt, es zurückzufinden. "Wir haben noch ein paar Wochen", so die US-Amerikanerin, "müssen aber zwischendurch die Schalter auf Slalom und Super-G umlegen."
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'An amazing day!' - Shiffrin disappointed with second run but thrilled for team-mates

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Shiffrins Lebensgefährte Aleksander Kilde fieberte vor Ort mit seiner Verlobten mit und gab zu, dass er sich ein noch besseres Ergebnis gewünscht habe. Für das Herrenrennen am Sonntag erwartet der Norweger "Rock'n Roll".
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Alpine Skiing - Women Giant Slalom - Run 2 - Solden - interview Kilde - eng

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Scheib gab zu, nach ihrem großen Fehler in Lauf eins, durch den sie nur 14. war, geschrien zu haben. Im Finale habe sie das aber abgehakt und aufs Neue attackiert.
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Alpine Skiing - Women Giant Slalom - Run 2 - Solden - interview Julia Scheib - eng

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Auf den Start verzichten musste Gesamtweltcupsiegerin Lara Gut-Behrami, die unter Knieproblemen und den Nachwirkungen einer Grippe leidet.
"Es ist eine harte Entscheidung. Aber ich fühle mich nicht zu 100 Prozent bereit", sagte die Schweizerin, die im vergangenen Winter Siegerin der großen Kristallkugel sowie der kleinen im Riesenslalom und Super-G war und damals auch den Auftakt in Sölden gewonnen hatte.
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Gut-Behrami sagt Sölden-Start ab: Schweizerin erklärt Gründe

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Am Sonntag steht das große Comeback von Marcel Hirscher an. Der Österreicher, der künftig für die Niederlande an den Start geht, dämpfte vor seinem ersten Rennen nach 2051 Tagen aber die Erwartungen. "Es bringt mich nicht weiter, wenn ich spekuliere", sagte der 35-Jährige vor dem Riesenslalom (10:00 und 13:00 Uhr live bei Eurosport, discovery+ und im Liveticker): "Sölden wird mir eine erste Einschätzung erlauben."
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Überraschung in Sölden: Shiffrin vergibt Sieg im Finale

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(mit SID)

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Starker Riesenslalom-Auftritt: Dürr glänzt im 1. Lauf von Sölden

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