Marco Odermatt siegt beim Riesenslalom in Sölden vor Marco Schwarz, Pinheiro Braathen draußen - Grammel in den Top 15
Update 27/10/2025 um 15:56 GMT+1 Uhr
Topfavorit Marco Odermatt hat den Riesenslalom in Sölden für sich entschieden. Der Olympiasieger aus der Schweiz gewann beim Saisonauftakt auf dem Rettenbachferner mit 0,24 Sekunden vor Marco Schwarz aus Österreich. Tagesdritter wurde Atle Lie McGrath aus Norwegen (+0,27 Sekunden). Als bester Deutscher belegte Anton Grammel (+1,32) Position elf und schaffte die halbe Olympiaqualifikation.
Highlights: Odermatt siegt bei Saisonauftakt - Schwarz meldet sich zurück
Quelle: Eurosport
"Ich glaube, das war halbwegs in Ordnung, jetzt bin ich etwas beruhigter", sagte der 27 Jahre alte Grammel, der sich immer näher an die absolute Weltelite heranpirscht. "Nach der guten Platzierung im ersten Durchgang hätte ich mir noch etwas mehr erhofft, aber grundsätzlich war das eine solide Leistung."
Fabian Gratz (+1,58 Sekunden) gelang nach einer Aufholjagd im zweiten Lauf mit Platz 17 das beste Riesenslalom-Ergebnis seiner Weltcupkarriere. Jonas Stockinger (+1,69) wurde 19. Beide verpassten die Teil-Norm für Olympia (einmal unter den ersten acht, zweimal unter den ersten 15) nur um Hundertstel.
"Ich bin sehr zufrieden", sagte Gratz. "Der erste Durchgang war noch nicht das, was ich mir vorgenommen habe. Ich bin schwer hineingekommen. Aber ich habe es geschafft, die Umstellung für den zweiten Lauf zu schaffen."
"Einerseits bin ich sehr zufrieden, dass ich im ersten Rennen gleich wieder in die Punkte gefahren bin. Das war mein erklärtes Ziel", meinte Stockinger. "Aber ich habe mir schon noch eine Platzierung etwas weiter vorne vorgestellt."
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Starke Aufholjagd: Gratz mit bestem Riesenslalom-Ergebnis
Quelle: Eurosport
Ein solides Comeback zehn Monate nach seinem zweiten Kreuzbandriss gelang Alexander Schmid. Der ehemalige Parallelweltmeister wurde mit 2,83 Sekunden Rückstand 27.
"Ich bin sehr zufrieden", sagte er im ZDF, "ich hätte nie gedacht, dass ich im zweiten Lauf dabei bin."
Vier deutsche FInalteilnehmer
Slalom-Spezialist Linus Straßer (45.) und Weltcup-Debütant Hannes Ammann aus Mindelheim (50.) hatten das Finale um mehr als eine Sekunde verpasst.
Dass sich vier DSV-Starter in einem Riesenslalom für das Finale qualifizieren, ist eine Seltenheit. Zuletzt war dies in der vergangenen Saison im Dezember in Beaver Creek gelungen, davor 20 Jahre lang überhaupt nicht.
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Starker Auftakt: Vier Deutsche in Sölden unter den Top 30
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Pinheiro-Braathen nach Wildunfall ausgeschieden
Bereits im ersten Durchgang schied Mitfavorit Lucas Pinheiro-Braathen aus. Der Brasilianer kam zuvor verspätet zur Streckenbesichtigung.
"Wir haben ein Reh (er sagte tatsächlich Reindeer = Rentier, Anm. d. Red.) angefahren. Es war sehr dramatisch. Ich muss schauen, was heute geht", sagte er vor dem Rennen beim "ORF".
McGrath trumpft am "Hassberg" auf
Deutlich besser lief es für McGrath. "Ich bin sehr zufrieden", sagte der Norweger bei "Eurosport". "Es ist der Hang, den ich im Weltcup am wenigsten gemocht habe. Die ersten viermal, wo ich hier gefahren bin, habe ich dreimal den zweiten Lauf verpasst und einmal im zweiten Lauf einen großen Fehler gemacht. Aber die letzten zwei Jahre habe ich die Wende geschafft."
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Odermatt schlägt Schwarz zum Auftakt im Riesenslalom
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"Odermatt zaubert": Top-Favorit trotzt widrigen Bedingungen
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Das Rennen Stand vor Beginn des zweiten Durchgangs auf der Kippe. Starker Wind und heftiger Schneefall sorgten dafür, dass das Finale um eine Stunde verschoben werden musste.
Er habe mit einer Absage abgerechnet, gestand Odermatt im "Eurosport"-Interview. Das Finale sei sehr schwer zu fahren gewesen, "aber die Helfer haben großartige Arbeit geleistet".
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(mit SID)
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"War ein guter Start in die Saison": Grammel mit Auftakt zufrieden
Quelle: Eurosport
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Pinheiro Braathen nach Ausfall in Sölden bedient
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