St. Anton: Lindsey Vonn heiß auf Abfahrt und Super-G - US-Amerikanerin baut in Tiroler Alpen auf ihre Erfahrung
Update 10/01/2025 um 08:47 GMT+1 Uhr
Die Comeback-Tour von Lindsey Vonn hat am Donnerstag im Abfahrtstraining in St. Anton am Arlberg ihre Fortsetzung gefunden. Der US-amerikanische Superstar landete in Tirol auf dem zehnten Platz (+2,55 Sekunden), auf die Tagesbeste Federica Brignone fehlte ihr ein gutes Stück - zu viel für den eigenen Geschmack. "Das ist noch weit weg von meinem besten Skifahren", erklärte Vonn nach ihrem Einsatz.
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Quelle: Eurosport
Doch wie so oft im Ski Alpin hat das Training nur bedingte Aussagekraft. Darüber hinaus steht am Freitag der nächste Probelauf auf der Karl-Schranz-Piste auf dem Programm. Und Vonn weiß ohnehin, worauf es in St. Anton ankommt. Immerhin triumphierte die 40-Jährige dort bereits zweimal.
"Ja, ich habe hier gewonnen", wird sie von der "Krone" zitiert. "Aber wir reden jetzt nicht darüber, in welchem Jahr das war." Tatsächlich waren ihre Erfolge in Abfahrt und Super-Kombination zwei ihrer früheren Weltcupsiege, im Dezember 2007 grüßte sie an derselben Stelle von der obersten Stufe des Podiums.
Ihren Eindrücken zufolge kann sie in St. Anton voll auf ihre Erfahrungswerte bauen. "Es hat sich nichts verändert", stellte sie nämlich fest. "2007 habe ich schon gesagt: Wenn du da hinunterfährst, dann brauchst du Eier. Es ist wirklich nicht leicht."
Mit ihrer Leistung am Donnerstag zeigte sich Vonn unzufrieden. "Das ist noch weit weg von meinem besten Skifahren", räumte sie ein. "Aber es waren auch einige gute Schwünge dabei."
Vonn muss in der Abfahrt aufholen
Am Samstag geht Vonn in der Abfahrt an den Start (11:15 Uhr), einen Tag später steht der Super-G an (11:15 Uhr, jeweils live und on-demand bei discovery+).
Vor Weihnachten feierte sie mit einem erstaunlichen 14. Platz im Super-G von St. Moritz das Comeback auf die ganz große Bühne, in der Abfahrt war die Olympiasiegerin hingegen noch nicht gefordert - und hat dort noch Nachholbedarf.
Ihr letzter Auftritt in der Königsdisziplin war übrigens bei der WM 2019 im schwedischen Are, damals landete sie auf dem dritten Rang. "Seitdem hatte ich vielleicht zehn Abfahrtstage", gestand sie.
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